Deutsche geben im Schnitt 1.427 Euro pro Wohneinheit aus
„Das für den Handel so wichtige Weihnachtsgeschäft steht jetzt vor der Tür. Gerade in den Monaten November und Dezember verbuchte die Einrichtungsbranche im letzten Jahr stolze 19,1 Prozent ihrer Gesamtumsätze. Seit der Konsumstreckung durch Aktionstage wie dem Black Friday & Co. gewinnt der November immer mehr an Bedeutung“, erklärt Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH Köln.
Deutsche im EU-Vergleich weniger einrichtungsaffin als angenommen
Bisher haben die konjunkturellen Schwankungen kaum Auswirkungen auf den privaten Konsum. Noch sind die Arbeitsmarktlage sowie die Einkommenssituation der Endverbraucher in Deutschland gut. Dennoch zeigt die aktuelle Studie: Zwar sind in absoluter Betrachtung in Deutschland lebende Bundesbürger einrichtungsaffin und investieren fünfeinhalbmal* so viel wie der EU-Schnitt in Wohnungen (inkl. Mieten etc.). Die Ausgaben relativieren sich jedoch aufgrund des hohen verfügbaren Einkommens. Dementsprechend liegen die Ausgaben privater Haushalte relativ betrachtet mit 23,3 Prozent nur um 0,7 Punkte über dem EU28-Durchschnitt**.
„Die Idee Möbel in ‚lebensnahen‘ Wohnraumlösungen zu präsentieren, ist keine neue. Smart Home und die Technologisierung der eigenen vier Wände insgesamt treten zunehmend in den Fokus des Massenmarktes und eröffnen neue Vermarktungschancen. Daran müssen sich alle Distributoren anpassen. Diese Entwicklung bietet gerade für den Möbelhandel neue Potentiale“, erläutert Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung bei der BBE Handelsberatung.
Quelle: *Weltbank
Quelle: **eurostat
13.02.2020
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