Wohnungsbau in Ballungszentren

Der Wohnungsbau in Ballungszentren bringt gewisse Herausforderungen mit sich. Dabei verlassen sich die Städte nicht nur auf private Investoren, sondern befassen sich auch selbst mit der Planung und Umsetzung von Wohnraumprojekten. Die Bauvorhaben sollen dabei nachhaltig, komfortabel und preiswert sein. „Ein schönes Beispiel hierfür ist ein vor kurzem vollendetes Pilotprojekt in Köln, bei der die Wahl für den Bereich ‚Sozialer Wohnungsbau‘ auf die Holzrahmenbauweise fiel“, erklärt Florian Bauer, Geschäftsführer der Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser (BMF).
Ursprünglich sollte im Kölner Stadtteil Zollstock eine Siedlung aus Wohncontainern als zeitlich begrenztes Übergangswohnheim für Flüchtlinge errichtet werden. Stattdessen haben sich die Bauentscheider im Interesse der Flüchtlinge für ein dauerhaft nutzbares Wohngebäude in Holzrahmenbauweise entschieden. Das BMF-Mitglied ZimmermannHaus aus Schmallenberg bekam nach der Ausschreibung den Zuschlag und schloss das Projekt vor kurzem erfolgreich ab. „Der attraktive und dauerhafte Wohnkomplex in Holzrahmenbauweise ist ein nachhaltiges Konzept, welches sogar zu geringeren Baukosten realisiert werden konnte, als die geplante Übergangslösung aus Containern. Dank umfangreicher Vorfertigung der Dach-, Decken- und Wandelemente konnte eine kurze Aufbauzeit realisiert werden, was die Stadt sehr begrüßte“, weiß Stefan Zimmermann, Geschäftsführer von ZimmermannHaus.
 
Die 31 unterschiedlichen Wohneinheiten mit je Ein- bis Vier-Zimmerapartments verteilen sich auf insgesamt vier Baukörper. Die Wohneinheiten ermöglichen die spätere Weiternutzung zum Beispiel durch Studenten, Wohngemeinschaften und Familien. Die im Erdgeschoss befindlichen Apartments sind teilweise behindertengerecht und barrierefrei konzipiert und eignen sich daher auch für Senioren. Die vier Gebäude ordnen sich um einen mit Spielanlagen und Grünflächen ausgestatteten Innenhof. Die nach innen ausgerichteten Laubengänge bilden damit einen lebendigen Mittelpunkt für die Hausgemeinschaft. „Hier wurde vom Schmallenberger Holzbauunternehmen ein vorbildliches Beispiel für nachhaltigen Städtebau geschaffen. Zudem war das BMF-Mitglied bei diesem Projekt Generalunternehmer und Partner der Stadt Köln und konnte den schlüsselfertigen und sozialen Wohnungsbau problemlos umsetzen“, schließt Bauer.
 
Die Firma ZimmermannHaus ist Mitglied in der Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser sowie Träger des RAL Gütezeichens „Holzhausbau“. Das Unternehmen verpflichtet sich damit zu regelmäßigen Qualitätskontrollen durch die unabhängige Überwachungsstelle der BMF. Hierbei müssen unter anderem die Anforderungen an den Brand- und Schallschutz sowie an die Energieeffizienz der Gebäude nachgewiesen werden. Die Zertifizierung mit einem RAL Gütezeichen ist sowohl für das Bauunternehmen als auch für den Bauherrn von Vorteil, denn es kennzeichnet die Einhaltung strenger Qualitätsstandards. Das belegt ZimmermannHaus schon mit diversen abgeschlossenen Projekten: So gehören Ein- und Mehrfamilienhäuser, Kindertagesstätten, Schulen, Bürogebäude, der soziale Wohnungsbau und eine Feuerwehrleitstelle zu den Vorzeigeprojekten des sauerländischen Betriebs. BMF/RS

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

28.01.2020

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