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15.08.2019

Generationen-Haus planen, bauen und einrichten

Im Mehrgenerationenhaus fühlen sich alle Familienmitglieder wohl. Wer mit den Eltern und eigenen Kindern in einem Haus leben möchte, kann das Fertighaus am besten behindertengerecht planen. Dabei ist es wichtig, dass keine Türschwellen zu überwinden sind und jeder Bereich des Hauses auch mit einem Rollator oder Rollstuhl bequem erreichbar ist. Wird das Badezimmer entsprechend geplant, können die eigenen Eltern für eine lange Zeit in den eigenen vier Wänden betreut werden. 


Generationen-Haus planen, bauen und einrichten. Foto: pixabay.com
Generationen-Haus planen, bauen und einrichten. Foto: pixabay.com
 
Moderne, senioren- und behindertengerechte Badezimmer sind absolut ebenerdig und im Bereich der Nasszelle leicht abschüssig. Dadurch wird gewährleistet, dass für eine gründliche Körperpflege keine Hürden überwunden werden müssen, geduscht wird einfach im Raum. Anfangs kann ein Dusch-Stuhl die Pflege erleichtern. Vor allem sturzgefährdete, ältere Menschen können am besten sitzend beim Waschen unterstützt werden. Später kann der Rollstuhl einfach ins Badezimmer des Fertighauses gebracht werden – planen Sie die Türen in einer entsprechenden Breite!

Im Mehrgenerationenhaus verschieden Stockwerke überwinden

Es kann den gemeinsamen Alltag in der Familie ungemein erleichtern, wenn Senioren im Haushalt möglichst selbstständig alle Bereiche des Hauses erreichen können. Sie müssen bei der Treppenarchitektur dabei keine zu großen Einbußen hinnehmen, wenn Sie einen Seniorenlift im Fertighaus einbauen. Schmale und leise Treppenlifte lassen sich dabei auch an Wendeltreppen installieren oder verbinden den Innenbereich mit der Terrasse. Die Anschaffungskosten für einen Treppenlift können anteilig von der Krankenkasse übernommen werden, wenn eine entsprechende medizinische Indikation vorliegt. Ein preisgünstiger Hersteller von Seniorenliften ist smienktreppenlifte.de. Bei Bedarf können Sie im Fertighaus mehrere Etagen über einen Treppenaufzug erreichen. Nicht alle Lifte sind dafür aber baulich geeignet, achten Sie besonders auf die Installationsangaben, bevor Sie einen seniorengeeigneten Treppenlift kaufen. Manche Modelle, die etwas voluminöser ausfallen, unterstützen auch den Transport eines Rollstuhls.

Sicherheit im Fertighaus

Wohnen Kinder mit Ihnen im Fertighaus, achten Sie besonders darauf, dass diese nicht an steilen Treppenaufgängen stürzen können. Mit einem optisch ansprechenden Holzgitter können Sie Treppen zuverlässig sichern. Soll gleichzeitig ein Treppenlift betrieben werden, eignet sich eine digitale Lösung, bei der die Absperrung an der Treppe automatisch öffnet, wenn der Treppenaufzug in Bewegung gesetzt wird. Vor allem bei Kleinkindern im eigenen Haushalt werden weitere, umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen nötig. 
 
Generationen-Haus planen, bauen und einrichten. Foto: pixabay.com
Generationen-Haus planen, bauen und einrichten. Foto: pixabay.com
 
Am besten decken Sie alle Steckdosen ab, welche die Kinder erreichen könnten. Zerbrechliche Gegenstände sollten stets außer Reichweite von Kindern im Fertighaus gelagert werden, auch Getränkegläser bergen eine Verletzungsgefahr. Damit nicht aus Versehen ein Glas herunterfallen und zerbrechen kann, stellen Sie Getränke möglichst in der Mitte des Tisches ab. Gefährliche Reinigungsmittel und scharfe Werkzeuge sollten in nicht erreichbaren Schränken verstaut werden, am besten mit einem kindersicheren Mechanismus am Türgriff.

Den Zutritt zum Haus schützen Sie auf vielfältige Arten. In den meisten Fällen genügt bereits eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Eine Kamera-Attrappe simuliert eine umfangreiche Videoüberwachung, am besten hängen Sie noch ein großes und gut sichtbares Hinweisschild am Zugang Ihres Grundstücks auf, welches über eine Videoüberwachung informiert. Installieren Sie echte Überwachungskameras, sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, Besucher über die Aufnahmen zu informieren.

Fenster und Balkontür sichern

Ist bei Ihrem Fertighaus ein Zugang zum Garten oder zu einer Terrasse geplant, lassen sich große Glastüren und Fenster mit zusätzlichen Schlössern sichern. Ist das Fenster oder die Terrassentür geschlossen, kann eine ergänzende Verriegelung in der Wand dazu beitragen, die Sicherheit im eigenen Haus drastisch zu erhöhen. Statistisch gesehen wird in gut gesicherte Häuser weniger häufig eingebrochen. Ein Einbrecher hat es eilig und möchte möglichst nicht entdeckt werden. Kann er sich nicht schnell Zugang zum Haus verschaffen, gibt er in der Regel nach wenigen Sekunden auf und probiert sein Glück im Nachbarhaus, welches nicht optimal gesichert ist. Eine Alarmanlage kann Sie sofort warnen, wenn Haustür oder Fenster unbefugt geöffnet werden. Vergessen Sie allerdings, diese am Morgen auszuschalten, kann es zu Fehlalarmen kommen. Es gibt verschiedene Ausführungen von Alarmanlagen, manche Modelle bieten eine direkte Anbindung zum nächsten Polizeirevier und setzen im Einbruchsfall automatisch einen Notruf ab. Diese Option ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Familie in den Urlaub gefahren ist und sich niemand im Haus aufhält.

Die Polizei und Versicherungsexperten warnen, dass ein gekipptes Fenster auch in jedem Fall ein offenes Fenster ist! Der unbefugte Zugang zum Fertighaus wird Räubern vereinfacht, wenn nachts oder bei einer Abwesenheit am Tag Fenster oder die Terrassentür einen Spalt offengelassen werden, etwa zu Belüftungszwecken. Installieren Sie lieber eine Klimaanlage, so können Sie auch bei heißen Außentemperaturen im Fertighaus ein angenehmes Raumklima bei größtmöglicher Sicherheit genießen!

Quelle: s.k.