Tipp: Mit Diabetes den Alltag meistern

Tipp: Mit Diabetes den Alltag meistern. Foto: pixabay.com
Diabetes weltweit auf dem Vormarsch
Diabetes ist eine chronische Autoimmunerkrankung. Im Zentrum steht dabei eine Störung des Blutzuckerstoffwechsels. Auf der ganzen Welt sind aktuell rund 415 Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt; allein in Deutschland sind knapp 7,5 Millionen Menschen betroffen. Für Deutschland wird darüber hinaus eine Dunkelziffer von rund zwei Millionen angenommen. Man geht davon aus, dass ca. 95 % aller Diabetikerinnen und Diabetiker am sogenannten Typ-2-Diabetes leiden.Als Ursachen von Diabetes mellitus gelten insbesondere Übergewicht, Rauchen, Mangel an Bewegung, organische Dysfunktionen sowie erbliche Faktoren. Auch strukturelle Benachteiligung und Luftschadstoffe sollen neuen Studien zufolge die Entstehung von Diabetes begünstigen.
Der Alltag mit Diabetes ist mit allerlei Schwierigkeiten gespickt, die es zu meistern gilt. Die Probleme fangen dabei bereits beim Wohnen an. In jedem Diabetikerhaushalt sollte beispielsweise zu allererst ein Messgerät vorhanden sein, mit dem sich der Blutzucker regelmäßig kontrollieren lässt. Ausreichend sind bereits gute handelsübliche Gerätschaften - so beispielsweise ein Blutzuckermessgerät von Medisana. Zudem sollte die Notrufnummer 112 immer in Reichweite sein, denn gerade bei einem Notfall (Unter- oder Überzuckerung) kann es passieren, dass man sich schlichtweg nicht mehr direkt erinnern kann. Des Weiteren muss auf eine ausgewogene Mischkost geachtet werden, und darauf, dass wiederum für den Fall einer Unterzuckerung kurzkettige Kohlehydrate, wie z.B. Traubenzucker im Hause sind.

Tipp: Mit Diabetes den Alltag meistern. Foto: pixabay.com
Ausgehen, Feiern und Sporttreiben ausdrücklich erwünscht
Es ist nun keineswegs so, das Diabetespatienten keinen Sport treiben oder nicht auch mal ausgehen und feiern dürften. Im Gegenteil: Die Teilhabe am soziokulturellen Geschehen und ausreichend Bewegung sind sehr wichtig für ein gesundes Wohlbefinden der Betroffenen. Gleichwohl gilt es hier einige wichtige Vorkehrungen zu treffen. Wenn es etwa um Sport geht, dann gilt es unbedingt die Diabetestherapie mit dem behandelnden Arzt genauestens darauf einzustellen. Dies deshalb, weil beispielsweise beim Typ-1-Diabetes die Gefahr einer Unterzuckerung rapide steigt, wenn die Insulindosen nicht entsprechend gesenkt werden. Das Gleiche gilt auch dann, wenn man etwa zum Tanzen ausgeht. Hier wie dort würde der Blutzucker schlichtweg zu schnell abgebaut, wenn die Insulindosen nicht nach unten korrigiert würden. Zu bedenken ist ebenfalls, dass der Blutzucker auch durch den Konsum von Alkohol stark nach unten schnellen kann.Schließlich können Unter- und Überzuckerungen (für den Fall, dass zu viel Zucker im Blut und zu wenig Insulin vorhanden ist, um diesen abzutransportieren) natürlich auch im Berufsleben auftreten. Auch hier gilt es somit darauf zu achten, die Therapie an die jeweilige Tätigkeit genau anzupassen. Zudem sollten die Arbeitskollegen von der eigenen Diabeteserkrankung Bescheid wissen, um im Notfall angemessen reagieren zu können.
Wir weisen zu guter Letzt ausdrücklich darauf hin, dass dieser Artikel nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und die individuelle Therapieanpassung stets in Kooperation mit dem zu behandelnden Arzt passieren sollte.
06.03.2019
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