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22.05.2018

Was gilt es beim Bau einer Terrasse zu beachten?

Der Toom Baumarkt hat zahlreiche Produkte im Sortiment, die die Arbeit im Garten, beim Bauen und beim Renovieren erleichtern können. Dazu gehören unteren anderem viele verschiedene Maschinen oder Gartenutensilien. Diese werden beispielsweise auch beim Bau einer Terrasse benötigt. Der folgende Text erläutert, was es dabei alles zu beachten gilt. Zum Beispiel muss im Vorfeld geklärt werden, wie der Sichtschutz ausgerichtet werden sollte.


Was gilt es beim Bau einer Terrasse zu beachten? Foto: ThomasWolter / picabay.com
Was gilt es beim Bau einer Terrasse zu beachten? Foto: ThomasWolter / picabay.com

Ein harmonisches Bild erzeugen

Der Terrassenbereich kann auf unterschiedliche Weisen und individuell gestaltet werden. Allerdings gilt es hierbei auf eventuelle, bauliche Einschränkungen zu achten. Zudem ist es immer sinnvoll, die architektonischen Details einzubeziehen. Das gilt vor allem für die Außenfassade, das Dach und auch für die Türen und Fenster. Schließlich soll die neue Terrasse perfekt in das bestehende Bild passen.

Wie teile ich die Terrasse auf?

Ebenfalls sehr wichtig ist es, sich schon im Vorfeld Gedanken über die Aufteilung zu machen. Hierzu wird, bevor irgendwelche Baumaterialien gekauft werden, der vorgesehene Bereich möglichst exakt ausgemessen. Der Bauherr sollte sich zudem auch grob vorstellen, wo später die Gartenmöbel, die Blumen und Pflanzen, der Sonnenschutz und auch die Dekoration Platz finden sollen. Hierfür erstellt er am besten einen maßstabgetreuen Plan.

Die passenden Materialien wählen

Nicht nur die kreative Gestaltung und die Aufteilung der Terrasse gilt es im Vorfeld zu beachten. Wichtig ist auch, dass die vorherrschenden Witterungseinflüsse und der Pflegeaufwand in die Überlegungen mit einbezogen werden. Das bedeutet auch, dass das für den Fußboden passende Material gewählt wird. Möglich sind Holz, Klinker, Granit, Porphyr oder Basalt. Hierbei sollte dem Bauherrn klar sein, dass Ersteres zwar ein sehr natürliches Bild erzeugt, dafür aber auch deutlich pflegeintensiver ist als Fußböden aus Stein. Somit hängt die Wirkung der Terrasse unter anderem auch von dem verwendeten Bodenbelag ab.

Die Bauphase

Wenn ein Bodenbelag ausgesucht und die Fläche bestimmt wurde, sollte der Bereich abgesteckt werden. Dadurch behält der Bauherr immer den Überblick. Anschließend kann dann mit den Vorarbeiten begonnen werden. Welche das sind, hängt unter anderem von dem verwendeten Material ab. Eine relativ kostengünstige Lösung für den Bau in Eigenregie ist ein sogenanntes Kiesbettfundament mit einer Trittfläche aus speziellen imprägnierten Hölzern. Letztere werden auf passenden Querbalken befestigt, die über Klinkersteinen aufliegen. Für diese Art Terrasse wird Folgendes benötigt:
  • ein oder zwei Helfer
  • mehrere Schaufeln, Spitzhacken und Schubkarren
  • eine Rüttelplatte (kann bei Toom ausgeliehen werden)
  • ausreichend Platz für den ausgehobenen Mutterboden
  • Holzplatten für den Unterbau
  • ein Kies- oder alternativ ein Mineralgemisch mit einer Korngröße bis höchstens 32 Millimeter
  • Klinkersteine
  • Terrassenschrauben
  • Imprägnieröl
  • Terrassendielen, die im Idealfall aus dem selben Material bestehen wie der Unterbau
Zunächst wird der Mutterboden auf eine Tiefe von ungefähr 20 bis 30 Zentimeter abgetragen. Dann kann die Fläche mit einer sogenannten Schlauchwaage so nivelliert werden, um später ein leichtes Gefälle nach außen zu erzeugen. Nun findet die erste Verdichtung statt. Hierfür kann im Toom Baumarkt eine Rüttelplatte ausgeliehen werden. Der Kies wird aufgetragen, möglichst gleichmäßig verteilt und dann am besten noch mit einer Holzlatte geglättet.

Jetzt wird der Untergrund erneut verdichtet, bevor die Klinkersteine in einem Abstand von ungefähr 50 Zentimetern zueinander quer und längs auf den Boden gelegt werden. Sie stellen die Basis der Unterkonstruktion dar. Die Latten werden am besten quer zur Terrassentür ausgelegt und dienen zur Befestigung der Dielen, die auf sie geschraubt werden. Nun wird noch das Imprägnieröl aufgetragen, um das Holz gegen alle Witterungseinflüsse optimal zu schützen.

Deko und Pflege

Nachdem die Terrasse fertiggestellt wurde, können alle Dekorationsgegenstände aufgestellt werden, wie zum Beispiel Kübelpflanzen, Liegestühle und natürlich der Grill. Der Terrassenplaner kann ein sehr nützliches Tool sein. Mit diesem lässt sich das Bauvorhaben planen, visualisieren und kalkulieren.

Quelle: a.k.