Massivhäuser - Stein auf Stein bauen

Es gibt derzeit viele Gründe, sich für ein Eigenheim zu entscheiden: Insbesondere die günstigen Konditionen auf dem Kapitalmarkt sorgen für eine besondere Attraktivität des Hausbaus - so günstig kommen Sie vermutlich in einigen Jahren nicht mehr an die eigenen vier Wände.
Massivhäuser - Stein auf Stein bauen. Foto: Tyra / pixabay.com
Massivhäuser - Stein auf Stein bauen. Foto: Tyra / pixabay.com
 
Eine überzogen schnelle Entscheidung sollte dennoch nicht gefällt werden - zumal sich die Frage stellt, ob ein Massivhaus oder ein Fertighaus die bessere Wahl darstellt. Was spricht für das Massivhaus?
 

Massiv- oder Fertighaus?

Die Massivbauweise beschreibt die traditionelle Art, ein Haus zu errichten: Stein auf Stein wird gemauert, tragende Wände bestehen aus massiven Baumaterialien. Zu diesen Baumaterialien gehören üblicherweise Porenbeton, Ziegelsteine oder Kalksandstein. Dadurch wird nicht nur eine Immobilie geschaffen, die für viele Jahre hält, sondern auch hinsichtlich der Wärmedämmung ein Optimum ermöglicht. Zudem liegt der Vorteil der massiven Bauweise darin, dass sich sehr individuelle Wünsche realisieren lassen. Das Fertighaus ist im Gegenzug vor allem deshalb günstiger, weil es in gewisser Weise "von der Stange" gekauft wird und sich vom Endkunden nur in begrenztem Umfang und gegen die Leistung hoher Extrazahlungen individualisieren lässt.
 

Nachträgliche Kostensteigerungen können zum Problem werden

Was viele Kunden an einem Fertighaus zu schätzen wissen, ist der Komplettpreis, der ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Beim Massivhaus ist es durchaus möglich, dass die Kosten während des Baus noch ansteigen - für Sie als Bauherrn ist schon ein geringer Anstieg der Baukosten aber problematisch, weil eben bereits im Vorfeld mit der Bank ein Immobilienkredit ausgehandelt wurde. Kommt es zu nachträglichen Forderungen, sind finanzielle Engpässe üblicherweise die Folge, weil sich schnell einige 10.000 Euro summieren. Dabei spielt es keine Rolle ob die Widrigkeiten des Wetters für eine Verzögerung des Bauvorhabens verantwortlich waren oder einige Handwerker nicht die erforderlichen Leistungen erbrachten und eine Nacharbeit fällig wurde - in jedem Fall müssen die Mehrkosten zunächst vom Bauherrn getragen werden, wenn das Vorhaben nicht durch eine juristische Auseinandersetzung weiter verzögert werden soll. Dass sich ein Festpreis und eine massive Bauweise nicht ausschließen müssen, beweisen Anbieter wie Kern Haus, die ihren Kunden eine Festpreisgarantie in Verbindung mit einem hohen Maß an Kostentransparenz einräumen.
 

Natürliche Baustoffe sorgen für ideales Raumklima

In baulicher Hinsicht kann das Massivhaus ohnehin auf ganzer Linie überzeugen, denn die soliden Baumaterialien sorgen auch für exzellente Trittschall-Eigenschaften, die insbesondere Familien mit Kindern zu schätzen lernen dürften. Auch das Raumklima wird durch die massive Bauweise in idealer Weise beeinflusst, denn die massive Konstruktion ermöglicht eine hervorragende Wärmespeicherung und die Absorption sowie Freigabe von Wasserdampf. Ein gesundes Klima wiederum führt dazu, dass sich die Gefahr von Erkältungen verringert - hier liefern trockene Heizungsluft und dementsprechend das Austrocknen der Schleimhäute die Grundlage für typische Infekterkrankungen.
 

Fazit: Massivhaus bleibt erste Wahl

So zeigt sich am Ende: Wenn Sie sich jetzt für ein Eigenheim entscheiden ist die traditionell massive Bauweise, die von einer überwältigenden Mehrheit der Bauherren gewählt wird, eine sehr gute Entscheidung. Ein massiv gebautes Haus kann aufgrund der Solidität 100 Jahre alt werden; in Bezug auf Innenraumklima, Trittschalldämmung und Wärmedämmung sind die Eigenschaften optimal; zudem lassen sich Massivhäuser Effekt individualisieren. Angst vor ausufernden Kosten brauchen Sie nicht zu haben: Einige Anbieter liefern auch das Massivhaus zum Festpreis.

Quelle: r.r.

29.11.2017

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