Leben im Passivhaus: Trockene Luft durch Wärmetauscher-Lüftungsanlage?

Ein energiesparendes Passivhaus ist ein Traum vieler Bauherren. Das umweltschonende Zuhause bietet zahlreiche Vorteile. In den letzten Jahren wurde jedoch hin und wieder die eingebaute Lüftungsanlage kritisiert. Ob die Kritik berechtigt ist und was Sie beim Bau eines Passivhauses beachten sollten, lesen Sie hier.
Leben im Passivhaus. Foto: e-gabi (CC0 1.0)
Leben im Passivhaus. Foto: e-gabi (CC0 1.0)

Die Vorteile:
  • nachhaltige Bauweise
  • energiesparend
  • unabhängige Energieversorgung
  • niedrige Betriebskosten
  • hoher Wohnkomfort
  • angenehmes Raumklima
  • lukrative Geldanlage
Trockene Luft im Passivhaus: Vorurteil oder ernstes Problem?

Die meisten Passivhausbesitzer fühlen sich in ihrem neuen Zuhause rundum wohl. In wenigen Fällen wird im Winter eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kritisiert, wenn als Heizung ausschließlich eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut wurde. Dieses Problem betrifft jedoch hauptsächlich besonders große Häuser, in denen wenige Personen leben. Für den Durchschnittsmenschen ist das System der Lüftungsheizung ideal. Für wen eine Lüftungsheizung ausreicht und wer ergänzende Maßnahmen ergreifen sollte, hängt vom Einzelfall ab. Zudem ist eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit häufig auf eine schlecht geplante Lüftungsheizung zurückzuführen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen. Lassen Sie sich Referenzen zeigen und achten Sie auf eine Qualitätssicherung wie das "dena-Gütesiegel". Auch wenn es zum Lüften nicht mehr nötig wäre, dürfen Sie natürlich auch im Passivhaus - entgegen einiger Gerüchte - die Fenster öffnen, wann immer Sie möchten. Eine ebenfalls vielfach erprobte Lösung des Luftfeuchtigkeitsproblems ist die Kombination aus einer Lüftungsanlage und einer Flächenheizung. So kann im Winter der Luftwechsel auf ein Minimum reduziert werden und Sie haben es in Ihrem Passivhaus warm und gemütlich.

Weitere Vorurteile und was wirklich dahinter steckt

Passivhäuser sind langweilig: Dem ist nicht so! Passivhäuser werden allen architektonischen Visionen gerecht und können individuell gestaltet werden. Im Passivhaus muss man sich warm anziehen: Falsch! Passivhäuser werden auf eine Mindesttemperatur von 20 Grad Celsius berechnet. Bis zu 24 Grad Celsius sind ebenfalls kein Problem. Was viele nicht bedenken, ist, dass die Wände in Passivhäusern die Wärme sofort wieder an die Umgebung abgeben. Dadurch fühlen sich beispielsweise 20 wie 24 Grad Celsius an. Es stehen multiple Wärmequellen wie die Sonne, die Abwärme von Geräten und der Mensch selbst zur Verfügung. Ein Erwachsener bringt etwa 80 Watt Heizleistung. Über mangelnde Wärme brauchen Sie sich also keine Sorgen machen. Lärm durch Lüftungsanlage: Stimmt so nicht! Moderne Anlagen haben einen geringeren Geräuschpegel als viele Kühlschränke. Sie stehen in einem separaten Technikraum, aus dem Sie dank der hervorragenden Dämmung kaum etwas hören.

Worauf Sie achten sollten, um sich in Ihrem Passivhaus rundum wohlzufühlen

Neben der richtigen Planung der Lüftungsanlage gibt es weitere Tipps, die Ihnen das Leben im Passivhaus noch angenehmer machen. Zum einen sollte die Wärmedämmung passend dimensioniert sein, zum anderen ist es sinnvoll, den Keller thermisch von den Wohnräumen zu isolieren. Wer die Möglichkeit hat, sollte beim Grundstückskauf auf Südausrichtung achten. Große Fensterflächen nach Süden sorgen im Winter für passive Solarstrahlung. Viele Hausbesitzer empfehlen außen liegende Jalousien, um die Räume im Sommer verschatten zu können. Grundsätzlich gilt: Mit der richtigen Planung bieten Passivhäuser für jedes (scheinbare) Problem eine Lösung. Besprechen Sie am besten mit einem Fachmann Ihre individuellen Wünsche und erfüllen Sie sich Ihren Wohntraum.

Quelle: c.h.

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