Pflichten für Hausbesitzer
Foto: Flickr »Schnee schippen« Matthias Mendler CC BY-SA 2.0Als Hausbesitzer haben sie gegenüber Passanten gewisse Verpflichtungen, Unfällen und Behinderungen vorzubeugen. Für Vermieter reicht diese Verantwortung sogar noch weiter, da bei der Wohnungsausstattung die Sicherheit der Mieter immer an oberster Stelle stehen sollte.
Für viele Hausbesitzer ist deshalb eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, wie sie beispielsweise CosmosDirekt anbietet, eine interessante Option. Sie springt bei möglichen Schadenersatzansprüchen ein und hilft, unberechtigte Forderungen abzuwehren, sodass Haus- und Grundstücksbesitzer im Schadensfall abgesichert sind.
Damit dieser jedoch möglichst nie eintritt, folgt an dieser Stelle eine Auflistung der wichtigsten Pflichten als Hausbesitzer.
Winterzeit – Räumzeit
Die Räum- und Streupflicht in der Winterzeit gehört zu den bekanntesten Verpflichtungen von Hausbesitzern. Sie legt fest, dass alle Anwohner die Geh- und Zufahrtswege in einer Breite von 1,20 bis 1,50 Meter schnee- und eisfrei halten müssen. Sind Sie dieser Anforderung nicht nachgekommen und es kommt aufgrund von Glätte vor Ihrem Grundstück zu einem Unfall, drohen Schadenersatzforderungen.
Allerdings gibt es Einschränkungen: So muss in den meisten Gemeinden nur tagsüber zwischen 7 und 20 Uhr geräumt werden – am Wochenende sogar erst ab 8 oder 9 Uhr. Auch bei andauerndem Schneefall muss man nicht rund um die Uhr für einen freien Bürgersteig sorgen, was an Arbeitstagen ohnehin nur den wenigsten möglich wäre. Alte und kranke Menschen sind von der Streupflicht ausgenommen, müssen sich allerdings um eine Vertretung kümmern.
Als Vermieter hat man entweder die Möglichkeit, die Räumpflicht in den Mietverträgen auf die Mieter zu legen oder ein externes Unternehmen bzw. einen Hausmeisterservice damit zu beauftragen.
Gut zu wissen: Die Räumpflicht gilt nicht nur bei Schnee und Eis, sondern gleichfalls bei Laubfall. Besonders bei Regen besteht ansonsten nämlich die erhöhte Gefahr, dass Passanten ausrutschen und sich dabei ernsthaft verletzen.
Sicherheit durch Sanierung
Ein weiterer großer Verantwortungsbereich bei Vermietern dreht sich um das Thema Sanierung. Das betrifft zunächst die äußere Sanierung, denn es muss sichergestellt werden, dass bei Wind und Wetter alle Dachziegel und Betonteile an ihrem Platz bleiben und Fußgänger nicht gefährden.
Der weitaus größere und auch finanziell schwerwiegendere Anteil für Hauseigentümer betrifft jedoch die energetische Sanierung des Hauses. Hierfür sind zum Jahreswechsel einige Änderungen in Kraft getreten, die vor allem ältere Heizungs- und Elektroanlagen betreffen und neben der Verbesserung von Energiewerten und der Kostenersparnis vor allem auch der Sicherheit der Hausbewohner dienen.
12.02.2015
Hausbaunews
Passgenaue Metallfassaden: Präzision ...
Die Metallfassaden Fertigung gehört zu den anspruchsvollsten Disziplinen im modernen Fassadenbau. Wer ein Gebäude mit einer individuellen Metallfassade ausstatten möchte, steht vor einer Reihe von ...
Fliesen sind heute deutlich mehr als ein funktionaler Bodenbelag für Küche und Bad. Mit ihren vielfältigen Designs eignen sie sich für nahezu jeden Wohnraum und setzen dort stilvolle Akzente. 3D- ...
Wie viel Haus kann ich mir leisten? ...
Schon vor dem ersten Spatenstich sollte Ihr Haus zumindest auf dem Papier stehen – idealerweise nicht als unbezahlbares Traumschloss. Spätestens beim Finanzierungsplan muss klar sein, wie die ...
Werte erhalten: Holzböden richtig ...
Ein warmer Holzboden unter den Füßen – für viele ist das der Inbegriff von Wohnlichkeit. Denn Holz wirkt natürlich, fühlt sich auch barfuß gut an und verleiht jedem Raum eine behagliche ...
Strom sparen im Alltag: Kleine ...
Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken ...
Bausparen, ETF oder Tagesgeld?
Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden braucht Zeit. Für das notwendige Eigenkapital sparen deutsche Haushalte im Schnitt rund 14 Jahre – das hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft ...