Gebrauchte Küchen: Viel drin für wenig Geld
Durch sorgfältige Vorbereitung werden Fehlkäufe vermieden
Steht die komplette Neueinrichtung an, so ist eine ausreichende Planung im Vorfeld unverzichtbar. Der Raum sollte exakt vermessen und dann auf Millimeterpapier oder mit einem speziellen Computerprogramm maßstabgetreu nachgebildet werden. Auch Anschlüsse für Spüle, Herd und vorhandene Steckdosen ein, beispielsweise für den Kühlschrank, sollten dabei berücksichtigt werden.
Viele Küchenelemente sind zudem in der Regel nach Normgrößen gefertigt. Stehen diese bereits fest, gilt es nur noch, die Lücken zu schließen und zu entscheiden, an welche Stellen die gewünschten Arbeitsplatten und Schränke platziert werden können.
Ist genau geplant, welche Elemente benötigt werden, kann im Anschluss ganz gezielt auf die Suche gegangen werden. Das macht die Kalkulation leichter und verleitet nicht dazu, tolle Küchen zu kaufen, die hinterher nicht passen und teuer umgebaut werden müssen.
Im einfachsten Fall kann eine komplette Küche genauso wiederverwendet werden, wie sie schon einmal aufgebaut war. Das ist meist bei Küchenzeilen der Fall. Lösungen über Eck oder aufwendigere Küchenmodelle benötigen manchmal eine kleine Modifikation. Häufig reicht aber schon eine neue Arbeitsplatte. Gebrauchte Küchen sind ab 250 Euro für einfache Varianten erhältlich. Manchmal kann aber auch eine schicke Designerküche für deutlich unter 5000 Euro den Besitzer wechseln.
Wer vor dem Kauf die Küche auf Mängel inspiziert, achtet auf folgende Kriterien:
- Sind alle Scharniere und Auszüge in tadellosem Zustand?
- Wie alt sind die Elektrogeräte und welche Energieeffizienzklasse haben sie? Gibt es noch Garantie?
- Wie sieht es mit Gebrauchsspuren an Türen, Griffen und im Schrankinneren aus? Löst sich Folie von den Schränken?
- Sind die Schränke an Spülmaschine und Spüle aufgequollen oder ist irgendwo Schimmel zu entdecken?
- Überstehen die Schränke auch den Abbau, Transport und Wiederaufbau?
- Wer baut die Küche ab?
- Wie wird sie transportiert?
- Was muss noch hinzugekauft werden?
- Wer schließt Wasser und Herd an?
12.09.2013
Hausbaunews
Wohnfläche ist heutzutage oft rar. Selbst Einfamilienhäuser und entsprechende Grundstücke sind in der Regel eng bemessen und lassen somit an baulichen Erweiterungen wenig Optionen. Umso wichtiger ist ...
Ausbauhaus selbst fertigstellen: ...
Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, übernimmt einen Teil der Fertigstellung selbst, und nirgendwo zeigt sich das so deutlich wie im Bad. Während Fliesen, Wände und Elektrik oft noch nach klaren ...
Ausbaustufe Eigenleistung: Checkliste ...
Wer sein Haus in der Ausbaustufe mit Eigenleistung übernimmt, steht kurz vor dem Einzug oft vor einem Schlafzimmer, in dem weder der Boden fertig verlegt noch alle Steckdosen angeschlossen sind. ...
Wohnkomfort neu gedacht: Wenn ...
Ein angenehmes Zuhause bedeutet heutzutage viel mehr als nur schöne Möbel oder eine gemütliche Einrichtung. Gerade in Oldenburg und im Ammerland, wo lange Winter und feuchte Herbstmonate den Alltag ...
Immobilien erfolgreich verkaufen
Es ist nicht mehr so einfach, ein Haus oder die Eigentumswohnung zu verkaufen. Wer erfolgreich sein will, sollte einiges beachten – vor allem das professionelle Aufbereiten und Präsentieren der ...
Hybridheizungen als intelligente Lösung
Wer ein neues Heizsystem für sein Eigenheim plant, denkt neben einer Pelletheizung oft auch über eine Wärmepumpe nach. Dabei lohnt es sich, auf die Details zu achten – denn ein Hybridsystem kann die ...