Vorsicht Betrug: Tipps für einen sicheren Pelletkauf

Mitten in der Heizsaison häufen sich Betrugsfälle beim Kauf von Holzpellets. Kriminelle locken im Internet mit vermeintlich günstigen Preisen und gefälschten Zertifikaten, doch die Konsequenzen können teuer werden: Entweder erhalten Verbraucher qualitativ minderwertige Ware, die die Heizung schädigt, oder es wird überhaupt nicht geliefert. Besonders alarmierend: Aktuell bedienen sich Betrüger vermehrt an den Firmendaten kleinerer Händler ohne eigene Webseite. Täuschend echte, aber gefälschte Webseiten sollen Käufer in die Falle locken. Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) rät zur Vorsicht und gibt Tipps, wie sich Pelletkunden schützen können.
Vorsicht Betrug: Tipps für einen sicheren Pelletkauf. Foto: Pixabay.com
Vorsicht Betrug: Tipps für einen sicheren Pelletkauf. Foto: Pixabay.com
„Für einen reibungslosen Heizbetrieb ist die Qualität des Brennstoffs entscheidend“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer beim DEPI. „Wer mit Pellets heizt, sollte daher nur geprüfte Ware kaufen. Das ENplus-Zertifikat mit individueller ID-Nummer garantiert Pellets mit höchstem Qualitätsstandard – von der Produktion bis zur Lieferung.“ Allerdings nutzen Betrüger genau dieses Vertrauen aus: Sie fälschen Zertifikate oder missbrauchen die ID-Nummern seriöser Händler.

Kleine Händler im Visier von Fakeshops

Besonders perfide ist die aktuelle Betrugsmasche, bei der professionell gestaltete Fakeshops erstellt werden, die seriös wirken oder den echten Webseiten existierender Händler täuschend ähnlich sehen. Die Firmendaten kleinerer Händler, die gar keine eigene Webseite betreiben, werden für die gefälschten Seiten missbraucht. Verbraucher stoßen auf die falschen Onlineshops, zahlen im Voraus und erhalten anschließend weder die bestellte Ware noch ihr Geld zurück.

Fakeshops erkennen und vermeiden

Zum Schutz vor Betrügern sollten Verbraucher beim Pelletkauf besonders aufmerksam sein. Hinweise auf unseriöse Anbieter sind unter anderem:
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler auf der Webseite oder Rechnung
  • Fehlendes oder unvollständiges Impressum – ein klarer Verstoß gegen gesetzliche Vorgaben
  • Vorwahlen außerhalb Deutschlands oder ausschließlich Mobilnummern als Kontaktmöglichkeit
  • Auffällige Zahlungsbedingungen, wie Vorkasse bei unbekannten Händlern oder unrealistisch günstige Preise

So können Verbraucher sicher sein

Martin Bentele betont: „Wer sichergehen möchte, bestellt seine Pellets regelmäßig direkt vor Ort bei einem Händler, der das ENplus-Zertifikat führt.“ Das DEPI empfiehlt deshalb, die Kontaktdaten des Lieferanten – wie ID-Nummer, Webseite und E-Mail-Adresse – immer mit der offiziellen Liste der zertifizierten Händler auf der ENplus-Webseite abzugleichen (www.enplus-pellets.de). Zudem gibt es eine schwarze Liste, auf der bekannte Betrugsfälle veröffentlicht werden (www.enplus-pellets.eu/en-in/blacklist). Verbraucher sollten außerdem darauf achten, nicht im Voraus zu zahlen, sondern möglichst bei Lieferung oder auf Rechnung zu bestellen.

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH (DEPI)

05.02.2025

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