Nasser Baugrund – mit Fertigkeller kein Problem
Die „Weiße Wanne“ ist das Nonplusultra gegen Feuchtigkeit
Bei einem Fertigkeller werden möglichst große Wand- und Deckenelemente aus hochwertigem, wasserundurchlässigem WU-Beton vorgefertigt. Dies geschieht mit computergesteuerter Präzision in großen witterungsunabhängigen Industriehallen. Die einzelnen Elemente werden dann per LKW auf das Grundstück der Baufamilie transportiert, dort in durchschnittlich gerade einmal sechs Stunden Montagezeit zusammengesetzt und anschließend mit WU-Beton ausbetoniert. Die wenigen Fugen werden fachgerecht abgedichtet und nach gut sechs Werktagen sind die Arbeiten des Kellerherstellers so weit erledigt, dass es so bald wie möglich mit dem Haus weitergehen kann. „Diese Art des Kellerbaus nennen wir die ‚Weiße Wanne‘. Sie ist das mit Abstand am häufigsten angewendete Verfahren“, erklärt Hetzer. Denn sie sei prozessoptimiert und damit planungs- und kostensicher realisierbar sowie besonders effektiv gegen zeitweise und ständig drückende Wassereinwirkung auf den Keller.Schwimmende Keller beweisen die Wasserundurchlässigkeit
Dass moderne Fertigkeller keinerlei Wasser durchlassen, selbst wenn dieses von allen Seiten Druck erzeugt, beweisen einzelne GÜF-Unternehmen sehr anschaulich auch mit schwimmenden Gebäuden aus WU-Beton. Diese befinden sich auf deren Firmengelände und können dort von Baufamilien unter die Lupe genommen werden. „In der Praxis werden heute über 92 Prozent aller Fertigkeller mindestens anteilig zum Wohnen ausgelegt und weniger als acht Prozent als reine Nutzkeller“, so Hetzer. Wohnkeller werden über ihre wasserundurchlässige Konstruktion hinaus effektiv gedämmt sowie individuell mit Fenstern, Lüftungs- und Heiztechnik ausgestattet, um den gleichen Wohnkomfort zu erreichen, den die oberen Stockwerke bieten. Die Aufenthaltsqualität sei dadurch in modernen Fertigbauten vom Keller bis zum Dachgeschoss gleichermaßen gegeben, schließt der Fachmann.29.07.2024
Hausbaunews
Wohnfläche ist heutzutage oft rar. Selbst Einfamilienhäuser und entsprechende Grundstücke sind in der Regel eng bemessen und lassen somit an baulichen Erweiterungen wenig Optionen. Umso wichtiger ist ...
Ausbauhaus selbst fertigstellen: ...
Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, übernimmt einen Teil der Fertigstellung selbst, und nirgendwo zeigt sich das so deutlich wie im Bad. Während Fliesen, Wände und Elektrik oft noch nach klaren ...
Ausbaustufe Eigenleistung: Checkliste ...
Wer sein Haus in der Ausbaustufe mit Eigenleistung übernimmt, steht kurz vor dem Einzug oft vor einem Schlafzimmer, in dem weder der Boden fertig verlegt noch alle Steckdosen angeschlossen sind. ...
Wohnkomfort neu gedacht: Wenn ...
Ein angenehmes Zuhause bedeutet heutzutage viel mehr als nur schöne Möbel oder eine gemütliche Einrichtung. Gerade in Oldenburg und im Ammerland, wo lange Winter und feuchte Herbstmonate den Alltag ...
Immobilien erfolgreich verkaufen
Es ist nicht mehr so einfach, ein Haus oder die Eigentumswohnung zu verkaufen. Wer erfolgreich sein will, sollte einiges beachten – vor allem das professionelle Aufbereiten und Präsentieren der ...
Hybridheizungen als intelligente Lösung
Wer ein neues Heizsystem für sein Eigenheim plant, denkt neben einer Pelletheizung oft auch über eine Wärmepumpe nach. Dabei lohnt es sich, auf die Details zu achten – denn ein Hybridsystem kann die ...