Ein Hoch auf das Grün!

Ein bewusster Lebensstil ist ein wichtiger Schritt, um den Folgen der Erderwärmung entgegenzusteuern. Dazu gehört auch, die Vielfalt der Pflanzenwelt zu fördern. Pflanzen filtern Schadstoffe aus der Luft – in der Biomasse eines einzelnen, ausgewachsenen, mittelgroßen Baumes beispielsweise sind bis zu 500 Kilogramm CO₂ gespeichert!1 Pflanzen kühlen aufgeheizte Großstädte ab, bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Schutz. Im Garten gibt es eine immense Vielfalt an Blütenstauden, Heckenpflanzen, Bäumen und Sträuchern. Sie inspiriert, macht glücklich und begeistert, denn Pflanzen sind Streicheleinheiten für die Seele.
GARDENA GmbH
Ob viel oder wenig Platz, ob große oder kleine Gartenfreunde: Bepflanzte Flächen bieten großen Mehrwert für das Klima, Tiere und Menschen. Denn Leben und Aufwachsen mit Natur ist essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit der GARDENA Balkon Box können auch Greenhorns in das Abenteuer Garten starten. Foto: GARDENA GmbH

Die Vielfalt zählt

Faktoren wie der Verlust an Grünflächen, Monokulturen oder die Umweltverschmutzung bringen die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in Not. Daher ist das Thema Biodiversität aktueller denn je. Was genau bedeutet das Wort? Einfach ausgedrückt: Gibt es möglichst viele verschiedene Arten von Pflanzen, Tieren und Organismen auf der Welt, ist die Natur am ausgeglichensten. Doch die natürlichen Lebensräume schwinden, die Zahl der Arten geht weltweit stark zurück. „Bis zu eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht, viele davon bereits in den nächsten Jahrzehnten“, informiert der Weltbiodiversitätsrat IPBES. Das Artensterben ist heute mindestens zehn- bis einhundertmal höher als im Durchschnitt der letzten zehn Millionen Jahre, so die Organisation.2 Je mehr Arten verschwinden, desto fragiler wird das natürliche Gleichgewicht. Fehlen die Bienen zur Bestäubung von Obstgehölzen, wirkt sich das direkt auf die Lebensmittelverfügbarkeit des Menschen aus. Der Klimawandel beschleunigt das Artensterben noch mehr.

Jeder Quadratmeter macht einen Unterschied
Vor diesem Hintergrund wird klar, warum selbst kleinste bepflanzte Flächen für die Artenvielfalt so wichtig sind. Wenn sich Millionen von großen oder kleinen Balkonen, von winzigen Hinterhof- oder Vorstadtgärten zusammenfinden, hat das eine Bedeutung. Ein kleiner, naturnah gestalteter Raum, den Bienen zum Nektarsammeln nutzen oder wo Vögel nisten, ist überall möglich, jede Grünfläche zählt.

Große Ideen für kleine Räume

Viele ungenutzte Orte lassen sich in grüne Inseln im Betongrau verwandeln. Auf Fensterbänken können Pflanzen wachsen, von deren Blättern sich Schmetterlingsraupen ernähren. Fürs Gemüse braucht es kein großes Beet. Es wächst auch in Töpfen oder im sogenannten „Square-Foot-Garden“. Und warum hat der Briefkasten eigentlich kein grünes Dach? Wer sich kreativ im Über-den-Tellerrand-Hinausblicken übt, entdeckt überall Plätze, wo sich Pflanzen entfalten können. Wände lassen sich mit Kletterpflanzen begrünen, in deren Ranken vielleicht ein Amselweibchen sein Nest baut. Kräuter wie die Wasserminze freuen sich über ein Plätzchen im Mini-Teich – Bienen und durstige Vögel stillen hier gerne ihren Durst.

Selbst kleine Bäume können auf Terrassen oder im Hinterhof wachsen. Auch kleine Gewächshäuser sind möglich, hoch und schmal gebaut benötigen sie wenig Platz. Darin wachsen Salate und Microgreens, also Gemüse- und Kräuterkeimlinge, die schon nach wenigen Tagen erntereif sind. Wer seinen Balkon kreativ gestalten will, überlegt: Lassen sich Einheiten verbinden? Zum Beispiel der Balkon des Nachbarn aus dem Erdgeschoss mit dem eigenen und demjenigen der Nachbarin oben? Hopfen kann im Jahr über sieben Meter hochwachsen – damit erreicht er das dritte Stockwerk auf alle Fälle.

Mehr Ideen zu naturnahem Gärtnern gibt es im Gardena eBook „Natürlich gärtnern. Tipps und Inspirationen für eine bunte Vielfalt“.

Ergänzendes Material zur richtigen Auswahl und Pflege von Pflanzen erhalten Sie außerdem in der Pressemeldung "Die richtige Auswahl für langes Pflanzenglück" sowie in den dazugehörigen Infosheets mit kreativen DIYs, zum Beispiel eine Schritt für Schritt Anleitung für die perfekte grüne Oase auf dem Balkon.

1 https://www.de-ipbes.de/de/Globales-IPBES-Assessment-zu-Biodiversitat-und-Okosystemleistungen-1934.html
2 The RHS Sustainability Strategy Report, Royal Horticultural Society, 2021

Quelle: GARDENA GmbH

27.04.2023

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