Mathias Schäfer ist neuer Präsident des BDF
Als neuer BDF-Präsident möchte Schäfer die Marktanteile der Fertighausindustrie kontinuierlich ausbauen (derzeit rund 23 Prozent im Ein- und Zweifamilienhausbau). Schäfer: „Der Fertigbauanteil zeigt sich derzeit weiter robust bis leicht ansteigend, während die Baunachfrage insgesamt spürbar gehemmt ist. Steigende Bauzinsen und Materialpreise, eine Baupolitik, die das Eigenheim kaum noch fördert, sondern lieber Sanierungen voranbringen will sowie eine insgesamt rückläufige Investitionsbereitschaft der Menschen in unserem Land machen dem privaten Bausektor zu schaffen. Deshalb richtet sich der Fokus der Fertighausindustrie noch stärker auf die Zukunftsthemen Qualität und Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung, Energieeffizienz und hauseigene Energieerzeugung sowie Planungs- und Kostensicherheit bei Bauvorhaben. Damit bietet der deutsche Holzfertigbau Bauherren überragende Vorteile im Wettbewerb mit anderen Bauweisen. So wollen wir den aktuellen Rahmenbedingungen beim Hausbau begegnen und zugleich bau- und klimapolitisch positive Akzente im Einfamilienhaus- und Wohnungsbau setzen.“
Die weiteren Mitglieder des neuen BDF-Vorstands sind: Hans Volker Noller (Fertighaus WEISS, Oberrot) wurde zum Vizepräsidenten gewählt und Frank Gussek (GUSSEK-HAUS, Nordhorn) als Vizepräsident bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Markus Baukmeier (Meisterstück-HAUS, Hameln), Christian Huf (HUF-HAUS, Hartenfels) und Johannes Schwörer (SchwörerHaus, Hohenstein). Alexander Lux (LUXHAUS, Georgensgmünd) hatte nach 18 Jahren im BDF-Vorstand nicht erneut kandidiert. Sein Nachfolger ist Andreas Beyer (WeberHaus, Wenden). Norbert Röhl (Hager, Blieskastel) folgt als Vertreter der fördernden Mitglieder auf Florian Balthasar (vormals VELUX, Hamburg) im BDF-Vorstand.
06.11.2022
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