Von Energiepreisen unabhängig machen
Welche Heizung fürs Einfamilienhaus?
Drei Heizsysteme eignen sich für Ihr neues Eigenheim: Wärmepumpe, Holzheizung oder Gas-Brennwerttherme. Der Trend geht aufgrund der Gaskrise eindeutig zur Wärmepumpe.Wichtig zu wissen: Der Gesetzgeber hat ab dem 28. Juli 2022 kurzfristig die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) reformiert. Damit entfallen alle Zuschüsse für Gas-Hybridheizungen und Renewable Ready-Anlagen.
Energieeffizientes Dreamteam: Wärmepumpe plus Fußbodenheizung
Wärmepumpen nutzen entweder die Wärme der Umgebungsluft, des Grundwassers oder des Erdreichs. Mit elektrischer Energie wird diese auf das Temperaturniveau der Heizung „gepumpt“. Dieser Temperaturunterschied soll möglichst gering sein, um den Energiebedarf zu minimieren. Daher sind Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen oder Heizkörper mit niedrigen Vorlauftemperaturen ideal. Kennzahl für die Effizienz der Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus einem Viertel zugeführter Energie für den Antrieb der Pumpe werden 75 % Umweltwärme gewonnen.Die Photovoltaikanlage ist die Dritte im Energiesparbund
Ein weiterer Schritt in die Energieunabhängigkeit ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Wieviel Strom- und Heizkosten Sie tatsächlich sparen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: wie gut ist das Haus gedämmt, wie groß ist der winterliche Heizbedarf und wieviel Strom wird von anderen Verbrauchern benötigt. Die Photovoltaikanlage deckt den Strombedarf der Wärmepumpe nicht vollständig, aber bei rund 30 % kann der Anteil in einem Neubau durchaus liegen.Energie- und Pufferspeicher sind das i-Tüpfelchen
Ein Stromspeicher gleicht die Schwankungen bei der Stromerzeugung in der Photovoltaik-Anlage aus und macht Sie noch ein Stück weit unabhängiger von externer Energie. Ein Pufferspeicher speichert die überschüssige Wärme aus der Wärmepumpe und gibt sie bei Bedarf an das Heizsystem ab.Unser Fazit: Der Mix aus Wärmepumpe, Photovoltaik, Fußbodenheizung und Energiespeichern kann sich nach wenigen Jahren amortisieren. Sie sind unabhängiger von steigenden Energiepreisen, sparen Heizkosten und senken Ihre Baukosten nachhaltig.
25.10.2022
Hausbaunews
Bausparen, ETF oder Tagesgeld?
Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden braucht Zeit. Für das notwendige Eigenkapital sparen deutsche Haushalte im Schnitt rund 14 Jahre – das hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft ...
Präzision im Detail: Die passende ...
Ein Fertighaus besticht durch seine präzise Planung und kurze Bauzeit. Damit das Endergebnis überzeugt, müssen Details wie die Sanitärausstattung bereits in der Bemusterungsphase exakt festgelegt ...
Eigenleistungen am Bau mit anderen ...
Weil der Bau eines Eigenheims zunehmend ins Geld geht, legen private Bauherren oft selbst Hand an, um Kosten zu senken. Laien müssen hierfür das nötige Know-how mitbringen, in manchen Bereichen ...
Kompaktes Heben an schwierigen Orten: ...
Arbeitest du mit einem Kran an einem Ort mit wenig Platz? Dann kommst du mit großem Gerät schnell an deine Grenzen. Du hast eine schwere Last, die du heben willst, aber kaum Platz, um den Kran ...
Die Wärmepumpe gibt jetzt den Ton an!
Wer heutzutage ein Fertighaus plant, der baut nicht nur Wände und ein Dach. Er baut eine kleine Festung gegen die Kapriolen der Weltmärkte. In den Planungsbüros zwischen Flensburg und ...
Transluzente Flächen für Architektur ...
Mattierte Verglasungen wie „Matelux“ (AGC Glass Europe) werden oft direkt mit Glastüren oder Tischplatten assoziiert, tatsächlich reicht ihr Einsatzspektrum heute aber deutlich weiter. Neben ...