Am Wasser gebaut und gut geschützt

Durch den Klimawandel wird Deutschland künftig häufiger von Extremwetterlagen bedroht – wie im Sommer 2021 im Westen der Republik geschehen. Hausbesitzende sollten die Risiken kennen und frühzeitig Vorsorge treffen.
 
Wasserlagen sind begehrt, brauchen aber häufig besondere Vorsorge. Foto: 6479 Pixabay / Efraimstochter / BHW Bausparkasse
Wasserlagen sind begehrt, brauchen aber häufig besondere Vorsorge. Foto: 6479 Pixabay / Efraimstochter / BHW Bausparkasse
Allein die materiellen Schäden der diesjährigen Flutkatastrophe beliefen sich auf über 29 Milliarden Euro. Viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger sind nun sensibilisiert: Drei Viertel zeigten sich bei einer Umfrage der BHW Bausparkasse unzufrieden mit den Vorsorgemaßnahmen der Baupolitik gegen Hochwasser.

Kommunen helfen

Im Bereich des Hochwasserschutzes sind die Kommunen für Hausbesitzende die erste Anlaufstelle. Dort erfahren sie, ob ihre Immobilie gefährdet ist. Risiken gibt es nicht nur für Häuser auf Ufergrundstücken. Betroffen sind auch Immobilien, die per Sondergenehmigung in einem Überschwemmungsgebiet gebaut wurden. „Käuferinnen und Käufer von Immobilien sollten sich frühzeitig über die Risiken durch Hochwasser informieren“, empfiehlt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Genaue Daten werden je nach Bundesland in Hochwasserkarten erfasst. „Viele Kommunen bieten Hausbesitzenden an, sich kostenlos Rat bei Starkregen-Experten zu holen.“

Schutz aufbauen

Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist der Abschluss einer Elementarversicherung dringend angeraten. Nur rund 46 Prozent der Gebäude hierzulande sind gegen Naturgefahren versichert, oft unzureichend. Hausbesitzer sollten ihre Versicherungsverträge daher genau prüfen und auch baulich nachrüsten. Rückstauklappen, Absperrschieber oder Abwasserhebeanlagen verhindern, dass schmutzige Fluten ins Haus drücken. „Wer einen Öltank hat, sollte ihn professionell absichern lassen“, empfiehlt Binder. Auslaufendes Öl verursachte bei Hochwassern der letzten Jahre bis zu 70 Prozent der Schäden an Gebäuden. Die Folgen für die Umwelt sind in der Statistik noch nicht einmal eingerechnet.

Quelle: BHW Bausparkasse

31.07.2022

Hausbaunews

Bausparkasse, Hausbank oder Vermittler: ...

Erst die Hausbank fragen? Zur Bausparkasse gehen? Einen Vermittler einschalten? Oder alles online erledigen? Wer eine Immobilie finanziert, muss sich entscheiden. Der niedrigste Zins allein macht ...

Gute Gründe für Böden aus Holz

Wer ein Haus baut oder saniert, muss viele Entscheidungen treffen. Eine davon: Welcher Bodenbelag passt am besten. Seit Jahrhunderten fällt die Entscheidung dann immer wieder für Parkett – und ...

Was Bauherren vor dem ersten Kaminfeuer ...

Wer ein Haus baut, denkt an Grundriss, Dämmung und Heiztechnik – ans Brennholz für den geplanten Kaminofen dagegen oft erst nach dem Einzug. Dabei entscheidet die Holzwahl darüber, wie angenehm, ...

Fingerhut Haus: Energieeffizient bauen ...

Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher stehen bei vielen Bauinteressierten im Fokus. Dabei beginnt Energieeffizienz deutlich früher – mit einer luftdichten Gebäudehülle. Sie ...

Nachbarschaftliche Energie: Solarstrom ...

Die Vision, den auf dem eigenen Dach erzeugten Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf zu verwenden, sondern auch mit den direkten Nachbarn zu teilen, wird für viele Hausbesitzer, die ihr Zuhause ...

Vorsicht im Garten: Warum Gartenarbeit ...

Igel gehören zu den beliebtesten Wildtieren in Deutschland. Dabei tragen Millionen Hobbygärtner unbewusst zu ihrem Rückgang bei, während sie ihre Gärten sommerfest machen. Denn der Garten steckt ...

Musterhäuser

Modern 179

Preis
auf Anfrage
Fläche
178,13 m²
Haas O 130 B

Preis ab
278.000 €
Fläche
129,41 m²
LaRocca (MH Heßdorf)

Preis
auf Anfrage
Fläche
159,13 m²
Haus Königs

Preis ab
520.000 €
Fläche
220,00 m²
Double 7

Preis ab
0 €
Fläche
127,49 m²
Garitz

Preis ab
183.000 €
Fläche
169,00 m²

0