Systemmix liefert das ganze Jahr unabhängige Energie
Sonne und warme Luft - volle Leistung von Mai bis September
Die Photovoltaik-Anlage nutzt die Sonnenstrahlen und wandelt die Energie in elektrischen Strom um. Wird mehr Strom erzeugt, als aktuell im eigenen Haushalt benötigt, kann damit auch Wasser erhitzt werden. Luftwärmepumpen arbeiten nach einem einfachen Prinzip und entziehen der Umgebungsluft die vorhandene Wärme. Bei beiden Systemen wird die gewonnene Energie in Form von heißem Wasser in einem Pufferspeicher gelagert. Je nach Anlagentyp lässt sich dieses zum Duschen, Waschen und zusätzlich zur Unterstützung der Heizung einsetzen. Mit beiden Systemen ist in der Regel der Bedarf an Heizungsenergie und Warmwasser von Frühling bis Herbst gedeckt.In den kühleren Monaten stoßen beide Technologien jedoch an ihre Grenzen. Bei der Sonnenenergie muss auf ein zusätzliches Heizsystem zurückgegriffen werden und bei der Wärmepumpe hängt die Leistungsfähigkeit von der Umgebungstemperatur ab. Bei starkem Frost, wenn der Bedarf am größten ist, schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, der Wasser und Heizung erwärmt, aber zu höheren Stromkosten führt. Aber auch bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt sind Wärmepumpen mitunter träge und erwärmen die Wohnräume nur langsam.
Holzfeuer - kostengünstige Wärme in der kühlen Jahreszeit
Bei kalten Außentemperaturen und geringem Sonnenschein kann es ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll sein, Wärmepumpe und Solaranlage mit einem holzbefeuerten Kaminofen, Heizkamin oder Pelletofen zu unterstützen. Insbesondere ein sogenanntes wasserführendes Festbrennstoffgerät kann in diesem Fall für sinkende Kosten sorgen. Sobald das Kaminfeuer den Aufstellraum erwärmt hat, wird ein Großteil der erzeugten Energie über einen Wärmetaucher dem Heizungskreislauf zugeführt. Auf diese Weise werden die Heizkörper im Haus erwärmt sowie Heißwasser in Bad und Küche bereitgestellt.Ökobrennstoff Holz
Beim klassischen Brennholz, ebenso wie bei den heizstarken Pellets, handelt es sich um klimaneutrale Energieträger, bei deren Verbrennung nur so viel CO2 anfällt, wie der Baum zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat und auch dann wieder abgeben würde, wenn dieser im Wald verrottete. Dieser Vorgang wird als CO2-Kreislauf bezeichnet. Lediglich bei der Holzernte, der Aufbereitung und dem Transport entstehen geringe Mengen CO2. Daher sollte jeder Ofenbesitzer darauf achten, dass das Brennholz bzw. die Pellets aus der Region kommen.Und was ist mit dem Wald?
Gut zu wissen: Die Brennholznutzung geht nicht zu Lasten unserer Wälder, denn seit rund 300 Jahren wird in Deutschland eine nachhaltige Forstwirtschaft betrieben. Das heißt, es wird hierzulande weniger Holz geerntet, als nachwächst. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Hiesiges Brennholz fällt bei der Wald- und Landschaftspflege oder Holzernte an und ist für andere Verwendungen nicht geeignet. Der Verkauf ist für die deutsche Forstwirtschaft eine wichtige Einnahmequelle und hilft beim notwendigen Umbau von Monokulturen zu artenreichen und klimaresistenten Mischwäldern.28.06.2022
Hausbaunews
Effizientes Gleiten, Schweben, Schieben
Häfele Slido präsentiert Häfele ein vielseitiges Sortiment an Schiebe- und Schwebetürsystemen, das Funktionalität, ansprechendes Design und eine besonders einfache Montage verbindet. Ob verdeckt ...
Grenzenloses Wohnen: Warum ...
Der Traum vom Eigenheim ist heute untrennbar mit dem Wunsch nach einem fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum verbunden. Bauherren und Modernisierer legen immer größeren Wert darauf, ...
Wie weiter? Die Anschlussfinanzierung
Zwischen 2015 und 2020 wechselten jährlich zwischen 700.000 und 900.000 Immobilien den Besitzer, je rund 250.000 bis 300.000 Wohnungen wurden neu gebaut. Viele der damaligen Käufer hatten sich für ...
Entsorgungsfachbetriebe im Großraum ...
Im Großraum Passau fallen täglich unterschiedlichste Abfälle an – im privaten Haushalt ebenso wie auf Baustellen, in Handwerksbetrieben oder in der Industrie. Neben klassischen Wertstoffen ...
Mit einer Baugruppe günstiger ...
Wer urban oder stadtnah in den eigenen vier Wänden leben möchte, merkt schnell, dass nicht nur Bauen teurer geworden ist, sondern schon der Erwerb eines Grundstücks enorm ins Geld gehen kann. Tun ...
Energieeffiziente Fertighäuser planen
Energieeffiziente Fertighäuser verbinden kurze Bauzeiten mit dauerhaft niedrigen Betriebskosten. Wer frühzeitig Baupartner, Haustechnik und Fördermittel aufeinander abstimmt, senkt Risiken und ...