Warum Fertighäuser eine gute Alternative sind

Obwohl Massivbauten in der Immobilienwelt noch immer den Ton angeben, steht außer Frage, dass Fertighäuser stetig an Popularität hinzugewinnen. Tatsächlich liegt der bundesweite Marktanteil an Fertighäusern aktuell bei fast 20 %. Das ist zwar eine beachtenswerte Entwicklung, aber angesichts der Vorteile der Fertigbauweise sollte sie niemanden verwundern. Es gibt schließlich einige gute Gründe, um ein Fertighaus einem Massivhaus vorzuziehen und welche das sind, möchten wir uns in diesem Artikel anschauen.
Warum Fertighäuser eine gute Alternative sind. Grafik: pixabay.com
Warum Fertighäuser eine gute Alternative sind. Grafik: pixabay.com

Hervorragende Ökobilanz

Bei Fertighäusern handelt es sich um Holzhäuser, weswegen sie nicht nur Energie sparen, sondern sogar die CO2-Konzentration in der Atmosphäre reduzieren. Die Herstellung von Bauprodukten aus Holz verbraucht weniger Energie als die Produktion von Bauprodukten aus vergleichbaren konventionellen Baustoffen. Außerdem begünstigt das Material eine gute Wärmedämmung, was in geringeren Heizkosten resultiert. Das ist auch bei einem anschließenden Wiederverkauf eine gute Sache, denn immer mehr potenzielle Käufer legen Wert auf eine gute Umweltbilanz. In jedem Fall sollte vor einem Verkauf eine Immobilienbewertung durch fachkundige Experten in Anspruch genommen werden. Eine solche ist schließlich die einzige verlässliche Möglichkeit, um eine professionelle Auskunft über den Wert zu erhalten. 

Große Auswahl an Haustypen

Entgegen der weitläufigen Meinung ist es bei Fertighäusern keineswegs so, dass nur eine geringe Auswahl an Häusern zur Auswahl steht. Genaugenommen ist sogar das Gegenteil der Fall, denn die Holzbauweise eignet sich für die unterschiedlichsten Arten von Häusern, darunter Bungalows, Designerhäuser, Fachwerkhäuser, Landhäuser und Tiny Houses. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Geringe Bauzeit

Natürlich brauchen auch Fertighäuser eine gewisse Zeit, bis sie errichtet wurden und bewohnbar sind. Die Fertigung der Bauteile im Werk, die Lieferung zum Grundstück sowie der eigentliche Bauprozesse brauchen im Schnitt jedoch nur 4 bis 6 Monate. Bei Massivbauten beträgt die Bauzeit oft mehr als das Doppelte.

Häuser für jedes Budget

Nicht nur bei den Haustypen, sondern auch im Hinblick auf das Budget genießen Bauherren eine große Flexibilität. Grundsätzlich gibt es Fertighäuser in allen Preisklassen und sogar Häuser für unter 100.000 Euro lassen sich realisieren. Generell ist eine hohe Planungssicherheit gegeben, da unvorhergesehene Preisaufschläge – zum Beispiel wegen schlechtem Wetter – praktisch ausgeschlossen sind.

Alles aus einer Hand

Bei einem Massivhaus ist es oft so, dass viele verschiedene Unternehmen tätig sind. Das kann in manchen Situationen zu Verwirrung oder gar Missverständnissen führen. Bei Fertighäusern besteht dieses Problem nicht, da die verschiedenen Hersteller einen umfangreichen Service aus einer Hand anbieten. Meist haben Bauherren einen fixen Ansprechpartner, der für Rückfragen rund um Baugenehmigungen, Finanzierung, Grundstück und Co. zur Verfügung steht. Das geht selbsterklärend mit einem höheren Komfort einher. Zumal sich Fertighäuser trotz dieses Vorzugs in den meisten Fällen zu einem deutlich geringeren Preis realisieren lassen.

Musterhäuser erleichtern die Entscheidung

Viele Menschen machen sich mehr Gedanken um den Bau eines Hauses als um den Namen ihres Kindes. Das kann insbesondere dann stressig sein, wenn es sich um ein Massivhaus handeln sollte. Bei einem Fertighaus ist das Ganze weit einfacher, da Musterhäuser bei der Auswahl helfen. Sie sind eine ideale Orientierungshilfe für all diejenigen, die den Bau eines Hauses planen. 

Quelle: s.t.

21.03.2022

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