Strompreis: Auswirkung auf den Haushalt

Für viele Menschen stellen die Strompreise eine Dauerbelastung dar. Eigenheimbesitzer müssen Stromfresser entlarven, um den jährlichen Stromverbrauch im Haushalt trotz steigender Strompreise zu senken.
So wirkt sich die Strompreisentwicklung auf Ihren Haushalt aus. Foto: T&C
So wirkt sich die Strompreisentwicklung auf Ihren Haushalt aus. Foto: T&C
Der Strompreis in Deutschland steht mit 31,8 Cent pro Kilowattstunden (kWh) auf Platz zwei der internationalen Strompreise. Ursachen für die Preisentwicklung ist die Nachfrage, Produktion, Einkaufspreis, geringer Wettbewerb und das Netzentgelt, die Stromanbieter den Netzbetreibern zahlen müssen. Ziel ist es die EEG-Umlage nicht nur zu senken, sondern langfristig abzuschaffen.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Aus drei Kostenblöcken setzt sich der Strompreis für Ihre eigenen vier Wände zusammen. Vom Staat werden die Steuern, Abgaben und Umlagen, die die Hälfte des Strompreises ausmachen festgelegt. Dabei handelt es sich um die Mehrwert- und Stromsteuer, die Konzessionsabgabe und die EEG-Umlage. Ein Viertel des Strompreises wird mit dem Netzentgelt und den Kosten für den Zähler im zweiten Kostenblock gesetzlich reguliert. Die Stromerzeugung, Transport und Vertrieb ist der dritte und kleinste Bestandteil, der nicht vom Staat vorgegeben wird.

Einflussfaktoren beim Stromverbrauch

Ihr jährlicher Stromverbrauch wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dabei spielt Ihr Haustyp, die Wohnfläche, der Personen Haushalt und die Haushaltsgeräte eine Rolle. Der Stromspiegel gibt Ihnen einen Überblick über den durchschnittlichen Stromverbrauch eines deutschen Haushalts. Für einen 3-Personen-Haushalt ist beispielsweise ein Stromverbrauch von 3.500 kWh pro Jahr oder weniger ideal.

Seit dem 1. März 2021 sind Elektrogeräte wie Geschirrspüler, Waschmaschine, kombinierte Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte, Fernseher und Monitore nach der Klassifizierung A bis G erhältlich. Denn Haushaltsgeräte können die Stromkosten in die Höhe treiben, die Top 5 Stromfresser sind alte Heizungspumpen, Elektrischer Herd, Gefrierschrank, Kühlschrank und Beleuchtung. Weitere Stromfresser, die gerne in Vergessenheit geraten sind, der Standby-Modus sowie Ladekabel, die in der Steckdose verbleiben, obwohl kein Gerät angeschlossen ist.

Unser Tipp: Je besser die Energieeffizienzklasse Ihres Elektrogerätes, umso weniger Strom verbrauchen Sie.

Quelle: Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

20.03.2022

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