Vor ungebetenen Besuchern schützen
Sichern und Abschrecken
Ende Oktober macht die Kriminalpolizei mit dem „Tag des Einbruchschutzes“ auf das hohe Einbruchrisiko aufmerksam. Laut deren Statistik benutzen Einbrecher vor allem leicht erreichbare Fenster, Balkon- und Terrassentüren um in Ein- und Mehrfamilienhäuser hinein zu gelangen. Sicherheitsvorrichtungen wie einbruchhemmende Rollläden erschweren das Eindringen um ein Vielfaches. Deshalb lassen Einbrecher in der Regel nach kurzer Zeit von derart geschützten Häusern ab. Als wirksamen Einbruchschutz hat es sich auch erwiesen, die Anwesenheit der Bewohner vorzutäuschen. „Sind die Rollläden zum Beispiel mit Motor und Zeitschaltuhr ausgestattet oder in ein Smart-Home-System eingebunden, bewegen sie sich zu vorgegebenen Zeiten oder nach dem Zufallsprinzip“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA).Einbruchschutz nachrüsten – Zuschuss bekommen
Wie hoch der Einbruchschutz sein soll, hängt ganz vom Sicherheitsbedürfnis der Hausbesitzer ab. Fachbetriebe wie die des Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks (RS-Fachbetriebe) können den Einbruchschutz auch an bestehenden Häusern nachrüsten. Sie kennen sich auch mit den staatlichen Zuschüssen für bauliche Einbruchschutzmaßnahmen aus. Wer sein Eigentum noch vor der dunklen Jahreszeit einbruchsicher nachrüsten möchte, sollte sich zeitnah beraten lassen. Die RS-Fachbetriebe sind nach Angaben ihres Bundesverbandes gut ausgelastet.03.02.2022
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