KfW-Förderung seit Juli: Das bringt sie

Die Bundesregierung will die Klimaziele im Gebäudesektor bis 2030 schneller erreichen. Damit Bauherren zukünftig mehr erneuerbare Energien einsetzen, wurde die Förderung für Neu- und Bestandsbauten angepasst. Was Sie jetzt wissen müssen, erfahren Sie im News-Artikel.
Was bringt die neue BEG für Bauherren? Town & Country
Was bringt die neue BEG für Bauherren? Foto: Town & Country
Die Bundesregierung hat die Förderung für energetische Baumaßnahmen im Neubau und Bestand weiterentwickelt und bündelt die Maßnahmen seit Anfang 2021 in der Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG. Seit Juli 2021 lösen nun die KfW-Programme Wohngebäude – Kredit 261 und 262 die bisherigen Programme ab.

Mit der Neustrukturierung will der Bund die Klimaziele 2030 im Gebäudesektor schneller erreichen. Bis 2045 will man klimaneutral sein. Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster dazu: „Die Potenziale zur CO2- Einsparung sind gewaltig, besonders dann, wenn dabei auch die Chancen der Digitalisierung und der Erneuerbaren Energien genutzt werden.“ Mit dem BEG wolle man einen Anreiz schaffen, mehr in erneuerbare Energien zu investieren.

Verschiedene Maßnahmen, aber nur ein Förderantrag

Für Hauseigentümer bringt die vereinheitlichte Förderstruktur im BEG mehr Flexibilität und klare Abläufe. Denn auch, wenn man zukünftig mehrere Maßnahmen beantragen will, muss nur ein Antrag gestellt werden. Fördermaßnahmen lassen sich in Zukunft durch einen KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss oder einen direkten Investitionszuschuss durch die KfW oder das BAFA realisieren.
Allerdings sind auch die neuen Förderungen an Bedingungen geknüpft, die zum Teil strenger gefasst sind. Voraussetzung für eine Förderung ist zum Beispiel, einen Energieeffizienz-Experten aus der Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena) einzubinden. Das Erstgespräch muss auf einem Formular der KfW-Bank dokumentiert werden und zum Gespräch mit dem Finanzierungspartner vorliegen, damit der Kredit beantragt werden kann.

Die wichtigsten Neuerungen im BEG für Bauherren auf einen Blick:

  • Förderangebote rund um Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Fachplanung und Baubegleitung lassen sich zukünftig zentral mit nur einem Antrag bei der KfW oder dem BAFA beantragen.
  • Die Effizienzhaus-Standards wurden geändert: Neu sind das Effizienzhaus EE und das Effizienzhaus NH. Das Effizienzhaus EE wird erreicht, wenn mindestens 55 Prozent des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien erreicht wird. Ein Effizienzhaus NH ist ein Neubau mit Nachhaltigkeitszertifikat.
  • Digitalisierungsmaßnahmen, die zur positiven Energiebilanz eines Hauses beitragen, werden ebenfalls gefördert.
  • Einzelmaßnahmen , die nach einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) für eine Vollsanierung umgesetzt werden, erhalten ebenfalls eine bessere Förderung.
Unser Tipp für Bauherren, die gerade ihre Baumaßnahme planen: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat häufig gestellte Fragen in einem ausführlichen Fragen-Antworten-Katalog zusammengefasst.

Quelle: Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

12.09.2021

Hausbaunews

Hausbau live erleben: Danhaus lädt am ...

Wie entsteht ein Fertighaus? Welche Möglichkeiten bieten moderne Heizsysteme und Smart-Home-Technologien? Und worauf kommt es bei der Finanzierung des Eigenheims an? Antworten auf diese und viele ...

Wohnen mit Rheinblick

Mitten in den Weinbergen, mit Blick auf den Rhein: Für die Bauleute des Fingerhut-Hauses „Belvido“ bot ihr Grundstück eine außergewöhnliche Lage, stellte aber auch besondere Anforderungen an die ...

Heizungsrohre verkleiden mit passenden ...

Sichtbare Heizungsrohre stören das Raumgefühl – ob im Flur, im Wohnzimmer oder im Badezimmer. Wer unauffällige Rohrverkleidung entdecken möchte, findet heute eine breite Auswahl an Sockelleisten und ...

Blockhäuser aus Massivholz vom ...

Ein Holzhaus im Garten kann vieles sein. Ein geschützter Platz für lange Sommerabende, ein Gästehaus mit eigenem Schlafzimmer, ein Ferienhaus für mehrere Personen oder, entsprechend geplant und ...

Holzpellets ersetzen Milliarden Liter Öl

Viele Eigenheimbesitzer kennen die Situation: Steigt der Ölpreis, wächst auch die Unsicherheit. Wie teuer wird die nächste Heizölbestellung? Und bleibt danach noch genug Geld für den Urlaub? Immer ...

Mehr Quadratmeter ohne Anbau

Wohnfläche ist heutzutage oft rar. Selbst Einfamilienhäuser und entsprechende Grundstücke sind in der Regel eng bemessen und lassen somit an baulichen Erweiterungen wenig Optionen. Umso wichtiger ist ...

Musterhäuser

Otten

Preis ab
410.000 €
Fläche
157,80 m²
Edition E 178

Preis ab
281.653 €
Fläche
177,69 m²
Turo

Preis
auf Anfrage
Fläche
154,97 m²
Germering

Preis ab
455.540 €
Fläche
128,00 m²
Urins 155

Preis ab
279.000 €
Fläche
155,00 m²
ComfortStyle 14.01 P

Preis ab
166.999 €
Fläche
142,00 m²

0