Die Baunebenkosten nicht unterschätzen

Wer die sogenannten Baunebenkosten nicht realistisch in seine Finanzplanung einbezieht, kann eine böse Überraschung erleben. "Diese Ausgaben machen in der Regel rund 15 bis 20 Prozent der Gesamtkosten des Projekts aus und müssen meist aus Eigenmitteln erbracht werden", erklärt Florian Haas, Finanzexperte und Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.
Finanziell sicher ins neue Eigenheim kommen: Dabei sollte man die Baunebenkosten realistisch einschätzen. Foto: djd. /Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende / shutterstock
Finanziell sicher ins neue Eigenheim kommen: Dabei sollte man die Baunebenkosten realistisch einschätzen. Foto: djd. /Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende / shutterstock
Nur mit einer detaillierten Aufstellung über alle entstehenden Kosten bekomme man Klarheit über die Größenordnung des Gesamtprojekts und könne eine seriöse und ausreichende Finanzierung auf die Beine stellen.

1. Beim Grundstückskauf: Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchkosten werden immer fällig. Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland aktuell 3,5 bis 6,5 Prozent, der Grunderwerb selbst unterliegt der Beurkundungspflicht bei einem Notar. 

2. Wer einem Makler den Auftrag zur Suche des Traumgrundstücks erteilt, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen. Denn Makler verlangen je nach Region, Lage und Qualität des Grundstücks zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises als Courtage. Seit Ende 2020 wird die Maklerprovision beim Immobilienverkauf zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Vorher hatten Käufer den Großteil der Maklergebühren getragen. 

3. Bei einem Neubau sind Planungs-, Erschließungs- und Vermessungskosten ein erheblicher Teil der Baunebenkosten. Dazu zählen beispielsweise auch Ausgaben für Prüfstatiker und Baugrundgutachten sowie die Kosten für die Verlegung der Hausanschlüsse. Sinnvoll ist es, während der Bauphase auf die baubegleitende Qualitätskontrolle durch einen Sachverständigen zu setzen - dessen Arbeit kostet ebenfalls Geld.

4. Besonderes Augenmerk sollte auch auf die Erdarbeiten gelegt werden. Darunter fallen Aushub, Abtransport des Aushubs und Verfüllarbeiten. Diese Arbeiten sind nicht immer vollständig im Angebot enthalten. Es ist ratsam, genau zu prüfen, welcher Umfang abgedeckt ist - und mit welchen zusätzlichen Kosten gerechnet werden muss.

5. Auch Versicherungen können in der Summe ins Geld gehen: Zu den potenziell notwendigen Versicherungen eines Bauherren gehören die Bauherrenhaftpflicht, die Bauleistungsversicherung, die Bauhelferunfallversicherung und die Baufertigstellungsversicherung. Die Bauleistungsversicherung etwa umfasst alle Zerstörungen und Beschädigungen an Bauleistungen und -material, die während der Bauzeit auf der Baustelle unvorhergesehen eintreten.

Quelle: Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.,

Hausbaunews

 Schwabenhaus eröffnet neue ...

Schwabenhaus setzt die große Eröffnungs-Roadshow 2022 bei strahlendem Sonnenschein fort. Die neue Miet-Kauf-Zentrale in Würzburg-Kürnach öffnete für rund 40 Bauinteressierte sowie das komplette ...

In Zukunft Heizen: Mit Öl, Gas, Pellets oder ...

Wer sein Haus mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl heizt, muss sich derzeit warm anziehen. Denn die Kosten steigen und werden auch langfristig nicht günstiger werden. Diese Energieträger sind ...

Per Pfandwechsel zum Wohnglück

Hartnäckig hält sich in Deutschland die Idee, dass man „nur einmal im Leben baut“. Ein Gegenmodell, das in vielen anderen Ländern Popularität genießt, ist die sogenannte ...

Baugenehmigungen sinken: Die Zahlen sind ein ...

Die am 19.07.2022 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zu den Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2022 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches ...

Living Haus stockt Sicherheitspaket auf!

Inflation, Zinsanstieg und Energiepreisschock bereitet angehenden Bauherren Kopfschmerzen. Damit sie ohne diese Sorgen ihren Traum vom eigenen Zuhause wahr machen können, hat Living Haus für seine ...

Am Wasser gebaut und gut geschützt

Durch den Klimawandel wird Deutschland künftig häufiger von Extremwetterlagen bedroht – wie im Sommer 2021 im Westen der Republik geschehen. Hausbesitzende sollten die Risiken kennen und ...

Musterhäuser

Messerschmidt

Preis ab
380.000 €
Fläche
173,80 m²
Modern 146

Preis ab
160.000 €
Fläche
145,23 m²
Berlin

Preis ab
362.650 €
Fläche
161,00 m²
Weitblick

Preis ab
990.000 €
Fläche
224,00 m²
Freiburg

Preis ab
311.700 €
Fläche
115,00 m²
Jonas

Preis ab
470.000 €
Fläche
223,90 m²

0