Pro & Contra: Geschlossene oder offene Küche?

Ob Hausbau, Umbau oder Sanierung, wenn es daran geht, die Küche zu planen, stellt sich oftmals die Frage, ob diese offen oder geschlossen gestaltet werden soll. Die offene Bauweise, bei der Koch- und Ess- beziehungsweise Wohnbereich ineinander übergehen, liegt vollkommen im Trend. Allerdings findet die offene Küche nicht bei jedermann Anklang. Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Küchen bieten, erfahren Sie hier.
Pro & Contra: Geschlossene oder offene Küche? Foto: pixabay.com
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Entscheidungshilfe: Vorab die Küche planen

Wenn Sie eine neue Küche planen, empfiehlt es sich, diese vorab detailliert zu planen. Mit einem Küchenplaner, den viele Händler inzwischen auch online zur Verfügung stellen, können Sie sich im Vorfeld einen Überblick verschaffen und erhalten einen ersten Eindruck von Ihrer späteren Küche. Auch die Entscheidung, ob die Küche offen oder geschlossen realisiert werden soll, kann so leichter getroffen werden.

Die Vor- und Nachteile der offenen Küche im Überblick

  • Vorteile:
    - Räume wirken großzügiger
    - Küchenplanung flexibler umsetzbar
    - Bessere Kommunikation bei der Hausarbeit
    - Kinder können beim Kochen beaufsichtigt werden
  • Nachteile:
    - Gerüche gelangen in den Wohnbereich
    - Geräusche von Küchengeräten oder Dunstabzug können stören

Offene Grundrissgestaltung wirkt weitflächig

Bei der Planung von Neubauten erfreuen sich offene Küchen großer Beliebtheit. Durch die offene Bauweise können kleine und beengte Räume vermieden werden, auch wenn der Grundriss der Wohnung oder des Hauses nicht allzu groß ausfällt. Zusätzlich bietet die offene Küche im Gegensatz zur geschlossenen bei der Einrichtung einen Vorteil, denn hier müssen die Küchenmöbel nicht zentimetergenau geplant werden. Da die Küche mit dem Ess- oder Wohnbereich verschmilzt, können Küchentresen oder Kochinseln bei der offenen Raumplanung leichter integriert werden, wodurch eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten geboten wird. Bei geschlossenen Küchen bleibt dieser Wunsch aufgrund des begrenzten Platzangebots häufig unerfüllt.
 
Pro & Contra: Geschlossene oder offene Küche? Foto: pixabay.com
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Eine offene Küche als Lebensmittelpunkt der Familie

Nicht nur die Wohnatmosphäre wird von der offenen Gestaltung beeinflusst. Auch das familiäre Zusammenleben profitiert von einem verbundenen Wohnkonzept. Da Küche und Wohnbereich nicht durch eine Wand getrennt sind, ist die Kommunikation mit dem Partner oder den Kindern ungehindert möglich, wenn Sie gerade mit Hausarbeit beziehungsweise Kochen beschäftigt sind. Zudem ermöglichen offene Küchenlösungen gesellige Küchenpartys oder das gemeinsame Kochen mit Freunden. Ein weiterer Vorteil der offenen Küche ist der bessere Überblick. Gerade kleinere Kinder können so bei der Küchenarbeit beaufsichtigt werden, ohne, dass die Tätigkeit ständig unterbrochen werden muss, wie es bei einer geschlossenen Küche der Fall ist.

Geruchs- und Geräuschbelästigung bei offenen Küchen

Durch die offene Bauweise gelangen Kochdämpfe und -gerüche in den Wohnbereich und können hier als störend empfunden werden. Wenn Sie geruchsempfindlich sind, empfiehlt sich eine geschlossene Küche oder als Alternative eine offene Küche mit großer Schiebetür, die bei Bedarf geschlossen werden kann. Um eine Ausbreitung von Gerüchen zu verhindern, sollte die offene Küche in jedem Fall mit einer leistungsstarken Dunstabzugshaube ausgestattet sein. Diese verhindert, dass sich Kondenswasser und Fett an den Wänden und Möbeln absetzen. Nachteil ist hier jedoch die Geräuschkulisse bei der Nutzung, die auch im Wohnbereich präsent ist. Bei einer geschlossenen Küche hingegen können Sie die Türe schließen und Ihre Gäste sind im Ess- oder Wohnbereich ungestört.

Quelle: j.d.

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