Modern heizen: Wärme wie aus eigenem Anbau
Sonne, Luft und Holz so funktioniert die Kombination
Die Photovoltaik-Anlage fängt die Sonnenstrahlen ein und wandelt die Energie in elektrischen Strom um. Wird mehr Strom erzeugt, als aktuell im eigenen Haushalt benötigt, kann damit auch Wasser erhitzt werden. Luftwärmepumpen arbeiten ebenfalls nach einem einfachen Prinzip. Sie entziehen der Umgebungsluft vorhandene Wärme und machen diese nutzbar. In beiden Fällen wird die gewonnene Energie in Form von heißem Wasser in einem Pufferspeicher gelagert. Je nach Anlagentyp lässt sich dieses zum Duschen, Waschen und zur Unterstützung der Heizung einsetzen. So ist dank der zwei Technologien der Bedarf an Warmwasser von Frühling bis Herbst gedeckt.In der kalten Jahreszeit ergänzt eine holzbetriebene Feuerstätte wie ein Kaminofen, Kachelofen, Heizkamin oder Pelletgerät den regenerativen Kreislauf. Als zusätzliche Wärmequelle überzeugen Brennholz und Holzpellets nicht nur durch ihre CO2-Neutralität. Der heimische Energieträger benötigt nur wenig Aufbereitung sowie kurze Transportwege. Und die Erzeugung und Verwendung sichert regionale Arbeitsplätze. Zudem entwickelte die Ofenbranche in den letzten Jahren modernste Modelle mit hohem Steuerungskomfort, effizienter Wärmenutzung, geringem Verbrauch und gutem Emissionsverhalten. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam.
Bares Geld sparen, feuriges Flair genießen
Sowohl Sonnenenergie als auch Luftwärme sind gratis und stehen dauerhaft zur Verfügung. Klare Vorteile gegenüber fossilem Öl und Gas. Holz zur Selbstabholung aus dem Wald punktet wie Pellets seit Jahren mit konstant niedrigen Preisen. Hinzu kommt die besondere Atmosphäre eines Kaminfeuers. Das würzige Aroma des Holzes, der Blick auf die Flammen und der Genuss wohliger Wärme, während die Familie gemütlich beisammensitzt und dem entspannenden Knistern der Scheite lauscht.04.05.2021
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