Erhöhte Förderung von Baubegleitung
Darin wird auch die Rolle des vor knapp zwei Jahren eingeführten sogenannten individuellen Sanierungsfahrplanes (iSFP) gestärkt. Dieses standardisierte Beratungsinstrument stellt dar, wie die Energieeffizienz eines Gebäudes mit der Umsetzung der einzelnen Sanierungsvorschläge schrittweise verbessert wird. „Entscheidend ist, dass im Rahmen der Energieberatung die individuellen Besonderheiten des Gebäudes berücksichtigt werden“, betont Corinna Merzyn. „Der iSFP ist ein guter Schritt in diese Richtung.“ Mit einem zum Beginn des Jahres 2021 neu eingeführten Bonussystem wird nun ein Anreiz zur Umsetzung der Sanierungsfahrpläne und damit zur ganzheitlichen energetischen Sanierung schaffen: Für Bauherren, die eine in ihrem iSFP vorgeschlagene energetische Sanierungsmaßnahme innerhalb von 15 Jahren nach dessen Erstellung umsetzen, erhöht sich der Fördersatz für diese Maßnahme um zusätzliche fünf Prozentpunkte.
Neben diesem Bonussystem bleibt die im Vorjahr eingeführte Förderung der Beratung durch einen in der Energieeffizienz-Experten-Liste des Bundes gelisteten Energieberater erhalten. Für die Beantragung von Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und / oder an der Anlagentechnik ist die Einbindung eines solchen Experten notwendig. Eine Ausnahme bildet die Heizungserneuerung. „Allerdings müssen Bauherren nach wie vor gut darauf achten, welche Qualifikation die ausgewählten Energieberater haben und ob sie wirklich umfassend und neutral beraten oder womöglich bestimmten Techniken oder Bauteilen aufgrund ihrer Ausbildung besonders zugeneigt sind“, erinnert Dipl.-Ing. Andrea Blömer, Leiterin des VPB Regionalbüros Iserlohn und Vor-Ort-Energieberaterin.
Aus Sicht des Verbandes Privater Bauherren bringt die Bundesförderung für effiziente Gebäude insgesamt Verbesserungen. „Die Erhöhung der Fördermittel für qualifizierte Baubegleitung und der neue iSFP-Bonus, die neu eingeführte Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung, die Prämien für besonders hohe Anteile an Wärme aus erneuerbaren Energien und das vereinfachte Antragsverfahren – das sind Schritte, um private Bauherren bei energetischen Sanierungen zu unterstützen und die Ausführungsqualität zu verbessern“, so das Fazit von VPB-Hauptgeschäftsführerin Corinna Merzyn.
14.02.2021
Hausbaunews
Ein privater Aufzug ist eine smarte Sache! Mit diesem Upgrade der eigenen vier Wände ist nicht nur die Beförderung von Personen gewährleistet, es muss garantiert auch niemand mehr schwere Lasten ...
Mit solarer Energie zur eigenen ...
Wie sich die Kosten für den privaten Strombedarf in Zukunft entwickeln, ist schwer einzuschätzen. Parallel erfordert die angestrebte Energiewende einen massiven Netzausbau, um die Umstellung auf ...
Wenn Software Architekten wird: ...
Digitale Werkzeuge für den Bau ersetzen heute vielerorts Stift, Papier und Excel-Listen. Bausoftware macht die Planung, Kalkulation und Steuerung eines Bauprojekts transparenter und reduziert ...
Zukunftsfähige Energie: Flüssiggas
Das Heizungsgesetz verpflichtet alle, die bauen oder modernisieren möchten, zur Nutzung erneuerbarer Energien. Seit dem Ende der Ampelregierung im November 2024 ist jedoch von Anpassungen oder gar ...
Die Küche ist mittlerweile Lifestyle-Ort Nummer eins. Kein Wunder also, dass eine hochwertige Ausstattung, die das Schnippeln und Brutzeln noch komfortabler gestaltet, mehr als willkommen ist. Doch ...
RENSCH-HAUS mit Jubiläumsurkunde ...
Das osthessische Unternehmen RENSCH-HAUS aus Kalbach-Uttrichshausen ist seit 55 Jahren Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Im Rahmen der BDF-Jahrestagung in Marburg mit rund 250 ...