Bei Bauverzögerungen frühzeitig reagieren

Die anhaltenden Einschränkungen durch die Coronapandemie können sich auch auf die Eigenheimprojekte privater Bauherren auswirken. Bei der Herstellung von Baumaterialien kann es zu Lieferengpässen kommen, Hygienemaßnahmen erschweren die Planung und Einteilung der Handwerker auf den Baustellen.
Sind Verzögerungen auf der Baustelle wirklich coronabedingt? Unabhängige Bauherrenberater helfen Bauherren bei einer realistischen Einschätzung ihrer Situation. Foto: djd / Bauherren-Schutzbund
Sind Verzögerungen auf der Baustelle wirklich coronabedingt? Unabhängige Bauherrenberater helfen Bauherren bei einer realistischen Einschätzung ihrer Situation. Foto: djd / Bauherren-Schutzbund
Dennoch müssen Bauherren Verzögerungen ihres Projekts nicht unwidersprochen hinnehmen. Wenn ein vereinbarter Ausführungszeitraum abläuft, sollte dem beauftragten Bauunternehmer eine Frist gesetzt werden. Spätestens dann muss das Unternehmen den Verzug begründen, damit der Bauherr seine Verzugsansprüche prüfen kann und sich seine Rechte für später sichert.

Zusatzkosten durch Bauzeitverzögerungen geltend machen

Laut Erik Stange, Pressesprecher des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) können zum Beispiel verspätete Bauabnahmen Zusatzkosten für den Bauherrn verursachen. Er erläutert: "Wenn sich die Abnahme vom ursprünglich geplanten Fertigstellungstermin 2020 ins neue Jahr 2021 verschoben hat, wird nicht der günstige Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent, sondern von 19 Prozent fällig, und zwar auf das gesamte Bauvorhaben." Auch weitere Kosten, die durch den Verzug entstehen, können unter Umständen geltend gemacht werden. Stange empfiehlt, im Zweifelsfall juristischen Rat einzuholen: „Ob ein Verzugsschaden vorliegt, kann mit Unterstützung eines unabhängigen Fachanwalts geprüft werden."

Bauqualität sichern, nach gemeinsamen Lösungen suchen

Dennoch rät Stange den Bauherren, Ruhe zu bewahren und bei Problemen nach einvernehmlichen Lösungen mit dem Baupartner zu suchen. Hilfreich ist dabei die Baubegleitung und Qualitätskontrolle durch einen unabhängigen Sachverständigen, beispielsweise durch einen BSB-Bauherrenberater. Adressen und weitere Infos dazu finden Bauherren und Bauinteressierte unter www.bsb-ev.de. Der Sachverständige kontrolliert die Baustelle in regelmäßigen Abständen und unterstützt den Bauherrn bei der Sicherung der Mängelfreiheit und Bauqualität. Zudem kann er auch den Baufortschritt beurteilen und rechtzeitig warnen, wenn Verzögerungen absehbar sind.
28.01.2021 - Quelle: djd / Bauherren-Schutzbund
BAUMEISTER-HAUS - Lehmann
BAUMEISTER-HAUS
Lehmann
Preis ab
450.000 €
Wohnfläche
236,50 m²
Baufritz - Schweiger
Baufritz
Schweiger
Preis ab
400.000 €
Wohnfläche
254,87 m²
Haas Haus - Haas S 154 C
Haas Haus
Haas S 154 C
Preis ab
205.000 €
Wohnfläche
163,27 m²
Sonnleitner - Mangold
Sonnleitner
Mangold
Preis ab
230.400 €
Wohnfläche
128,00 m²
Mehr Häuser anzeigen!

Gewinnspiel

Auf unserem Schwestermagazin "bauen.com" finden Sie aktuell ein Gewinnspiel unserers Partners TechniSat.


Fertighausanbieter im Vergleich

Haushersteller im Porträt

Albert-Haus
Albert-Haus
B&S Selbstbau
B&S Selbstbau
Baufritz
Baufritz
BAUMEISTER-HAUS
BAUMEISTER-HAUS
Bien-Zenker
Bien-Zenker
Danhaus
Danhaus
FingerHaus
FingerHaus
Fingerhut Haus
Fingerhut Haus
FischerHaus
FischerHaus
Frei-Raum-Haus
Frei-Raum-Haus
Haas Haus
Haas Haus
Lehner-Haus
Lehner-Haus
Living Haus
Living Haus
massa haus
massa haus
Meisterstück
Meisterstück
Regnauer
Regnauer
RENSCH-HAUS
RENSCH-HAUS
Schwabenhaus
Schwabenhaus
Sonnleitner
Sonnleitner
Town & Country Haus
Town & Country Haus
VarioSelf
VarioSelf
WeberHaus
WeberHaus
Wolf-Haus
Wolf-Haus