Fenster besser großzügig planen
Darauf ist bei der Fensterplanung zu achten
Gefragt sind große Fenster, die viel Tageslicht hineinlassen und zugleich die Sonnenwärme im Frühling, Herbst und Winter nutzen. „All das ist heutzutage möglich“, betont Lange. „Großflächige Verglasungen sorgen für eine optimale Ausleuchtung der Räume. Das spart Strom und Heizkosten.“ Vorrangig an den Süd-, Ost-, und Westfassaden kann die Sonne durch den Einbau großer Fenster zur Erwärmung der Innenräume genutzt werden, während die Heizung seltener angeschaltet werden muss. Viel Sonne bedeutet für den Sommer natürlich, dass man den Sonnenschutz nicht vergessen darf. Entweder außenliegend, in Form von beispielsweise Markisen, Jalousien oder Raffstoren, innenliegend oder im Scheibenzwischenraum. Damit der Sonnenschutz auch effektiv genutzt wird, bieten sich viele automatische Steuerungssysteme im Rahmen von Smart Home Konzepten an. In anderen Bereichen des Hauses, die weniger von der Sonne beschienen werden, ist der Einbau von Fenstern mit einer besonders guten Wärmedämmung ideal.Lärm und Sicherheit
Ob für die Nachtruhe oder für das Homeoffice: Das Thema Lärm sollte bei der Fensterplanung ebenfalls bedacht werden. „Wer gut arbeiten oder schlafen will, braucht Ruhe. Hierfür sind Schallschutzfenster das Maß aller Dinge“, empfiehlt der Fensterexperte. „Zusätzlich bietet sich an, die Fenster in Bad und Schlafzimmer mit einer integrierten Lüftung auszustatten.“Aber auch der Sicherheitsaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Für einen guten Einbruchschutz sollte man besonders die Fenster im Erdgeschoss und im Kellerbereich mit entsprechenden Sicherheitsfenstern in der sogenannten RC2 Sicherheitsklasse ausstatten. „Und auch in oberen Stockwerken, wo Einbrecher über den Balkon einsteigen könnten, sollten Fenster- und Balkontüren mit Sicherheitsklasse RC2 eingebaut werden“, so Lange abschließend.
26.01.2021
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