Elektroautos: Tankkosten oft falsch eingeschätzt

Wer ein Elektroauto fährt, tankt in der Regel deutlich günstiger als die Fahrer von Autos mit Benzinantrieb. Doch das ist der Mehrheit der deutschen Fahrzeughalter nicht bewusst, wie eine Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox ergeben hat.
Elektroautos: Verbraucher schätzen Tankkosten oft falsch ein. Foto: pixabay.com
Elektroautos: Verbraucher schätzen Tankkosten oft falsch ein. Foto: pixabay.com

Falsche Einschätzung der Stromkosten

Die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) schätzen das Verhältnis von Stromkosten und Benzinkosten beim Tanken falsch ein. 22 Prozent der Umfrageteilnehmer halten die durchschnittlichen Tankkosten für Strom und Benzin für etwa gleich hoch. 31 Prozent gehen davon aus, dass die Tankkosten für Strom höher sind. Rund 47 Prozent der Befragten geben an, dass die Tankkosten für Benzin höher ausfallen als für Strom.

„Viele Autofahrer in Deutschland behalten die reinen Tankkosten ziemlich genau im Blick. Dennoch schätzt die Mehrheit das Verhältnis von Strom- und Benzinkosten falsch ein. Wer sein Elektroauto zuhause mit Strom auflädt, zahlt deutlich weniger als für einen vergleichbaren Benzinantrieb“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox.

Tankkosten im Vergleich

Laut Bundesverband eMobilität laden rund 80 Prozent der Nutzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge zuhause oder beim Arbeitgeber auf. Daher ist für einen Kostenvergleich der durchschnittliche Strompreis für Haushalte (28,65 Cent/kWh im September 2020) ausschlaggebend. An öffentlichen Ladesäulen können je nach Anbieter und Aufladungsart deutlich höhere Kosten entstehen.

Der durchschnittliche Stromverbrauch der zehn Elektroauto-Modelle, die im Jahr 2019 am häufigsten zugelassen und durch den ADAC Ecotest geprüft wurden, liegt bei 20 kWh pro 100 km, was Kosten von 5,73 Euro entspricht. 

Der durchschnittliche Verbrauch von Benzinern liegt bei 7,8 Litern pro 100 km. Bei einem durchschnittlichen Benzinpreis von 1,245 Euro/Liter im September 2020 sind das Kosten von 9,71 Euro. Der durchschnittliche Verbrauch von Pkw mit Diesel liegt bei 7 Litern pro 100 km. Bei einem durchschnittlichen Dieselpreis von 1,049 Euro/Liter im September 2020 sind das Kosten von 7,34 Euro.

Drei Modelle im Vergleich

Dass die Stromkosten für das Tanken deutlich niedriger liegen als die Benzinkosten, zeigt der Vergleich ähnlicher Automodelle. Der VW e-Golf (136 PS) verbraucht laut dem Test des ADAC rund 17,3 kWh auf 100 Kilometern. Wird der Durchschnittspreis für Haushaltsstrom im September berücksichtigt, entspricht das Kosten von rund 4,96 Euro. Der moderne Benziner VW Golf 1.5 eTSI (150 PS) verbraucht laut ADAC 6,1 Liter Benzin auf 100 Kilometern, was 7,59 Euro entspricht.

„Der Preisunterschied steigt, je höher die jährliche Fahrleistung liegt. Werden 5.000 Kilometer pro Jahr gefahren, müssen rund 130 Euro mehr für Benzin bezahlt werden. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern sind es fast 400 Euro mehr“, sagt Thorsten Storck.

Beim sparsamen Diesel VW Golf 2.0 TDI, der laut ADAC Ecotest einen Verbrauch von 4,8 Litern auf 100 Kilometern aufweist, liegen die Kosten bei 5,04 Euro und damit nur leicht über den Stromkosten des vergleichbaren Modells.

Stromkosten mit richtigem Stromtarif niedrig halten

Verbraucher, die ein Elektroauto fahren und zuhause aufladen, können die Stromkosten mit der Auswahl eines günstigen Stromtarifes niedrig halten. Die Experten von Verivox raten daher zum Vergleich der verfügbaren Angebote. Je nach aktuellem Stromtarif können die jährlichen Kosten mit einem günstigeren Ökostromtarif um mehrere Hundert Euro gesenkt werden.

Quelle: Verivox GmbH

Hausbaunews

Stromspeicher wirken steigender Netzbelastung ...

Die Elektrifizierung von Wärmeversorgung und Mobilität ist entscheidend für das Erreichen neuer Klimaschutzziele. Der steigenden Leistung neu installierter Photovoltaik-Anlagen auf privaten ...

RENSCH-HAUS geht in zwei Studien als Sieger ...

RENSCH-HAUS, einer der führenden Anbieter moderner, energieeffizienter Ein- und Zweifamilienhäuser in der Fertighaus-Branche, besiegelt die erste Jahreshälfte mit zwei Top-Platzierungen.

Ein Fertighaus oder ein Massivhaus?

In erster Linie handelt es sich um eine Geschmacksfrage, ob sich zukünftige Eigenheimbesitzer für ein Massivhaus oder ein Fertighaus entscheiden. Hinsichtlich der Stabilität und der Wohnqualität ...

Hans Weber übergibt 38.000stes WeberHaus

 Ein weiterer Rekord beim Fertighaushersteller WeberHaus: Vor kurzem wurde das 38.000ste WeberHaus an die stolzen Bauherren Melanie und Robert Wackenhut übergeben. Firmengründer Hans Weber war ...

Der Holz-Fertigbau angekommen

Das Fertighaus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das bestätigt sein stetig wachsender Marktanteil sowie die immer größer werdende Bedeutung der Holz-Fertigbauweise als Lösung für ...

80% der Fertighäuser sind klimaneutral

Der Gebäudesektor ist einer der größten Erzeuger von CO2-Emissionen in Deutschland. Laut Klimaschutzgesetz muss er den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um gut 40 Prozent senken – ein ...

Musterhäuser

VarioFamily 180

Preis ab
168.170 €
Fläche
166,00 m²
LifeStyle 18.02 S

Preis ab
108.999 €
Fläche
149,00 m²
DUO 100 V2

Preis ab
248.482 €
Fläche
149,00 m²
SOLUTION 242 V4

Preis ab
214.274 €
Fläche
231,16 m²
EVOLUTION 134 V5

Preis ab
253.734 €
Fläche
133,97 m²
Design 09

Preis ab
289.900 €
Fläche
132,00 m²