Das hilft dem Garten bei Extremwetter
Gartenpflanzen mit Bedacht auswählen
Im Frühling, spätestens aber im Frühsommer, sollte man seinen Garten auf mögliche Wetterextreme vorbereiten. Das beginnt zum einen bei der Auswahl der Pflanzen. Diese sollten möglichst viele der folgenden Kriterien erfüllen: Sie benötigen wenig Wasser, sind winterhart, wachsen in der Sonne und im Schatten, sind immergrün, blühen für mehrere Jahre (oder sind Dauerblüher) und müssen nicht geschnitten werden. Beispiele für pflegeleichte Pflanzen sind Petunien, Zaubernuss, Fette Henne, Erdbeeren oder Tomaten.Auch mediterrane Pflanzen, wie Lavendel, Zypressen, Basilikum oder Oleander, gelten als pflegeleicht und bringen zudem das Urlaubsfeeling in den eigenen Garten. Sie wachsen am liebsten an einem hellen und warmen Standort und möchten einen möglichst durchlässigen, nährstoffarmen Boden. Einziges Manko: Viele mediterrane Pflanzen sind nicht winterhart und sollten daher am besten in Kübeln angepflanzt werden, welche man über Winter im Haus platziert.
Den Boden richtig pflegen
Bei der Vorbereitung im Frühjahr sollte man den Boden, auf dem die Pflanzen wachsen, nicht vergessen. Dieser spielt sowohl bei Dürre als auch bei Starkregen eine essentielle Rolle, denn mit ein wenig Hilfe kann er Wasser gut aufnehmen, speichern und an warmen Tagen an die Wurzeln der Gewächse abgeben. Dazu sollte vor allem die obere Schicht regelmäßig mit einer Harke gelockert werden. So kann Wasser besser ins Erdreich eindringen.Vor allem bei sandigen, trockenen Böden sollte man nachhelfen: Bodendecker, wie das Pfennigkraut oder die Teppichmispel, schützen vor weiterer Austrocknung, Humus, der in die Erde eingearbeitet wird, kann durch seine feine Struktur Feuchtigkeit gut speichern und den Boden feucht halten. Neigt das Erdreich allerdings zu Staunässe, wie es bei lehmigen oder tonigen Böden oft der Fall ist, sollte man Sand einarbeiten. Dieser entzieht die Feuchtigkeit. Zu nasse Rasenfläche kann man belüften, auch aerifizieren genannt.
Besonders bei Starkregen sind eingefasste Beete von Vorteil. Wenn der Boden das viele Wasser nicht aufnehmen kann, passiert es, dass Erdreich und Pflanzen einfach weggespült werden. Eine Einfassung verhindert dies. Wer einen Garten am Hang hat, gestaltet seine Beete am besten stufenweise und begrenzt diese mit einer Steinmauer. Hier ist ein eingeplanter Überlauf wichtig, um Überschwemmungen in den Beeten zu verhindern.
Soforthilfe bei Extremwetter
Bei Gewitter: Gefährlich sind vor allem die plötzlich auftretenden Sturmböen, die Pflanzenkübel umschmeißen oder ganze Stauden umknicken oder abreißen. Gesicherte Kübel und Pflanzenstäbe, die Stauden stärken, verhindern dies.Bei Starkregen: Kübelpflanzen sollte man schnellstmöglich an der regengeschützten Hausseite positionieren. Eine Dränschicht am Boden des Kübels kann überschüssiges Wasser aus der Erde ziehen. Auch hier helfen Pflanzenstäbe, damit Stauden nicht durch das Gewicht des Regens umknicken. Um aufgeweichtes Gras bei Starkregen nicht zu beschädigen, sollte man dieses erst wieder betreten, wenn die Grasnarbe abgetrocknet ist.
Bei Hitze: Um den Durst der Pflanzen zu stillen, sollte man am besten morgens ausgiebig wässern, sodass die Feuchtigkeit auch tief in den Boden eindringen kann, bevor die Mittagssonne am Himmel steht. Kübelpflanzen sollten jeden Tag gewässert werden, Pflanzen am Boden oder im Bett sind alle paar Tage zu gießen. So konditioniert man das Gewächs dazu, tiefere Wurzeln zu bilden und sich so vor Austrocknung zu schützen. Dunkle Kübel sollte man dringend vor direkter Sonneneinstrahlung fernhalten.
20.09.2020
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