Großes Potential in der solaren Eigenversorgung

Der Photovoltaik-Ausbau entwickelt sich in Deutschland zunehmend positiv: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden bereits 1,9 GW neu installiert. Doch trotz des hohen Zubaus besteht noch ungenutztes Potential von etwa 90 % bei PV-Anlagen auf Wohngebäuden.
Eine EUPD-Research-Befragung zeigt, dass die Hälfte der Wohnungsmieter und -eigentümer Eigenstromlösungen positiv bewertet. Gleichermaßen besteht eine große Befürchtung steigender Stromkosten im Kontext des Kohleausstieges.

Eine aktuelle Befragung des unabhängigen Marktforschers EUPD Research zeigt, dass die Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner von Mehrfamilienhäusern in Deutschland dem Strombezug vom eigenen Dach positiv gegenüber stehen. Gut die Hälfte der knapp 1.400 Befragten wäre bereit, sich vertraglich neu zu orientieren, um Solarstrom vom eigenen Dach nutzen zu können. Jede zweite befragte Person würde sogar den Strom vom eigenen Hausdach dem normalen Netzbezug vorziehen.

Im Hinblick auf diese klare Positionierung der Bürgerinnen und Bürger sieht E3/DC-Geschäftsführer Dr. Andreas Piepenbrink die Politik und die Industrie in der Pflicht zu handeln: „Photovoltaikstrom auch für die Bewohnerinnen und Bewohner von Mehrfamilienhäusern zugänglich zu machen, muss ein zentrales Ziel der Branche sein. Es gilt hier, den Zugang zu sauberem Strom vom eigenen Hausdach konsequent zu erleichtern. Dabei ist auch hier die Implementierung von Speicherlösungen wesentlich, um den Eigenverbrauch vor Ort zu maximieren.“

Im Rahmen der EUPD-Befragung wurden auch Informationen zu den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger erhoben, was den geplanten Kohleausstieg bis 2038 anbelangt. Für die Hälfte der befragten Personen geht die Abwendung von der Kohlekraft mit einem stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien einher. Jedoch erwarten lediglich 40 %, dass mit dem Kohleausstieg die Klimaziele erreicht werden. Die größte Befürchtung im Kontext des Kohleausstieges besteht bei 60 % der befragten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger in Bezug auf einen weiteren Anstieg der Strompreise. Diese Sorge ist besonders im Osten Deutschlands wahrnehmbar.

Mit dem vermehrten landesweiten Einsatz dezentraler PV-Anlagen in Kombination mit Stromspeichersystemen könne dem effizient entgegengewirkt werden – so das gemeinsame Fazit des Marktforschers EUPD Research und des Stromspeicherspezialisten E3/DC.  EUPD-Geschäftsführer Dr. Martin Ammon kommentiert: „Die dezentral orientierte Energiewende darf sich nicht auf die Einbindung von Einfamilienhäusern beschränken. Gerade in den wachsenden Metropolregionen lebt die Mehrheit der Menschen in Mehrfamilienhäusern, deren Potential für die Energiewende immens ist. Hier liegt eine große Chance, Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen mit grünem und zugleich günstigem Strom zu versorgen.“

Quelle: EUPD Research Sustainable Management GmbH

16.08.2020

Hausbaunews

Gute Gründe für Böden aus Holz

Wer ein Haus baut oder saniert, muss viele Entscheidungen treffen. Eine davon: Welcher Bodenbelag passt am besten. Seit Jahrhunderten fällt die Entscheidung dann immer wieder für Parkett – und ...

Was Bauherren vor dem ersten Kaminfeuer ...

Wer ein Haus baut, denkt an Grundriss, Dämmung und Heiztechnik – ans Brennholz für den geplanten Kaminofen dagegen oft erst nach dem Einzug. Dabei entscheidet die Holzwahl darüber, wie angenehm, ...

Fingerhut Haus: Energieeffizient bauen ...

Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher stehen bei vielen Bauinteressierten im Fokus. Dabei beginnt Energieeffizienz deutlich früher – mit einer luftdichten Gebäudehülle. Sie ...

Nachbarschaftliche Energie: Solarstrom ...

Die Vision, den auf dem eigenen Dach erzeugten Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf zu verwenden, sondern auch mit den direkten Nachbarn zu teilen, wird für viele Hausbesitzer, die ihr Zuhause ...

Vorsicht im Garten: Warum Gartenarbeit ...

Igel gehören zu den beliebtesten Wildtieren in Deutschland. Dabei tragen Millionen Hobbygärtner unbewusst zu ihrem Rückgang bei, während sie ihre Gärten sommerfest machen. Denn der Garten steckt ...

Sanierung oder Fertighaus? Wann sich ...

Wer über den Bau des eigenen Zuhauses nachdenkt, landet schnell beim Fertighaus: kalkulierbare Preise, kurze Bauzeiten, erprobte Grundrisse. Für viele Bauherren ist das ein guter Weg – aber nicht ...

Musterhäuser

Jettenbach

Preis ab
467.635 €
Fläche
117,00 m²
Bad Vilbel

Preis ab
612.012 €
Fläche
200,71 m²
Haus Seiler

Preis ab
435.000 €
Fläche
162,16 m²
Klassisch 176

Preis
auf Anfrage
Fläche
176,90 m²
CELEBRATION 207 V4

Preis ab
415.454 €
Fläche
208,50 m²
Bruckberg

Preis ab
472.315 €
Fläche
139,00 m²

0