Altersvorsorge mit Wohneigentum

Die Bundesregierung plant, die Altersvorsorge demografiefest neu auszugestalten. Die zur Vorbereitung eingesetzte Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ will Ende März Vorschläge zur Stärkung der gesetzlichen, umlagefinanzierten Rentenversicherung vorlegen. Doch ist angesichts der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung ohne Zweifel die gesamte Altersvorsorge neu aufzustellen. Dringend notwendig ist daher, parallel die private Vorsorge zu stärken – wie es im Koalitionsvertrag 2018 vereinbart wurde.
Hierbei kommt die 2002 als so genannte „Riesterrente“ verabschiedete kapitalbasierte Vorsorge in den Blick, die 2008 durch den „Wohn-Riester“ (Eigenheimrentengesetz) ergänzt wurde. „Zur Altersvorsorge zählt das selbstgenutzte Wohneigentum!“ so Manfred Jost, Präsident des Verbands Wohneigentum (VWE). „Leider ist hierzu noch nichts Neues zu hören.“ Die Diskussion zur privaten Vorsorge – etwa durch die so genannten „Deutschlandrente“ – konzentriere sich derzeit eher auf Geldvermögen durch Aktienkauf.

„Statt die Menschen in die Schablone eines aktienbasierten Staatsfonds zu drücken, sollte vorrangig das Produkt gefördert werden, was viele kennen und sich wünschen: selbstgenutztes Wohneigentum“, fordert Jost. Bei der in der Öffentlichkeit diskutierten „Deutschlandrente“ sollen Arbeitnehmer automatisch einzahlen – sofern sie nicht aktiv widersprechen. Aber die wenigsten können in zwei private Vorsorgeprodukte einzahlen. Der VWE plädiert dafür, dass sich die Politik nicht auf das isolierte Thema Aktiensparen fixiert, sondern eine moderate Weiterentwicklung der Riester-Rente als Standardprodukt verfolgt.

In diesem Zusammenhang soll an einer verbesserten Ausgestaltung der Eigenheimrente gearbeitet werden, gerade in Zeiten, in denen Wohnen immer teurer wird. „Mit Eigenheim oder Wohnungseigentum ist vielen Menschen besser geholfen. Sie leben in jüngeren Jahren schon mit ihrer Familie darin, können es altersgerecht gestalten und genießen mietfreies Wohnen im Rentenalter“, fasst Präsident Jost zusammen.

Das System der Altersvorsorge bestehend aus gesetzlicher Rente, Betriebsrente und privater Vorsorge muss zusammengedacht werden. Daher ist bereits bei der Reform der gesetzlichen Rente an eine angemessene, moderne und für die Verbraucher leistbare Privatvorsorge zu denken. "Selbstgenutztes Wohneigentum muss auf dem Maßnahmenkatalog weit vorne stehen“, fordert VWE-Präsident Manfred Jost.

Quelle: Verband Wohneigentum e. V.

07.05.2020

Hausbaunews

So gestalten Baufamilien 2026 ihren ...

Für viele Baufamilien ist der Außenbereich längst mehr als „nur“ Garten oder Terrasse: Er wird zum zweiten Wohnzimmer, zum Homeoffice im Grünen, zum privaten Spa oder zum kreativen Spielraum ...

Vitramo Terrassenheizstrahler – und ...

Zu kühl zum draußen sitzen? Nicht mit den Infrarot-Heizstrahlern von Vitramo. Passend zur Saison bietet der deutsche Spezialhersteller drei Varianten für den Außenbereich an. Die Geräte eignen ...

Das Wohnzimmer neu denken: Wie du ...

Viele Menschen unterschätzen, was ein Wohnzimmer eigentlich leisten muss. Es ist Rückzugsort, Treffpunkt, Entspannungszone und manchmal auch Arbeitsplatz – alles auf einmal, alles im selben Raum. ...

Klinker-Fassade am Fertighaus: ...

Eine Klinker-Fassade am Fertighaus verbindet zwei Welten, die lange als unvereinbar galten: die schnelle, präzise Bauweise industriell gefertigter Häuser und die zeitlose Ausstrahlung ...

Wenn Sicherheit nach Hause kommt

Die Polizei sorgt draußen für Sicherheit, Living Haus drinnen: Gemeinsam mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) macht der Fertighausspezialist den Traum vom eigenen Zuhause für ...

Fertighaus und Infinity Pool Deluxe: ...

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, verfolgt meist eine klare Vorstellung vom modernen Wohnen. Energieeffizienz, kurze Bauzeiten, durchdachte Grundrisse und eine Architektur, die zum eigenen ...

Musterhäuser

Jessen

Preis ab
440.000 €
Fläche
171,70 m²
Konstanz

Preis ab
400.250 €
Fläche
175,00 m²
Homestory 878

Preis ab
98.000 €
Fläche
125,00 m²
Cuxhaven

Preis ab
374.700 €
Fläche
120,00 m²
Schwerin

Preis ab
359.350 €
Fläche
135,22 m²
Merano

Preis
auf Anfrage
Fläche
172,00 m²

0