Industrie-Look für Haus und Wohnung
Industrial-Style – damals eine Notwendigkeit, heute ein Trend
Der Industriestil hat seine Ursprünge in den alten Produktionsstätten des 19. Und frühen 20. Jahrhunderts. In den zweckorientierten Industriegebäuden des Industriezeitalters hat man keinen Wert auf Details oder Verzierungen gelegt. Dieses spartanische Erscheinungsbild erfuhr jedoch seine Renaissance. In den 1960er und 1970er Jahren wurde dieser durch rustikale Funktionalität charakterisierter Wohnstil wiederentdeckt und war nun plötzlich Trend. Ab den späten 1980er und 1990er Jahren hielt dieser Wohntrend auch Einzug in Deutschland.Industrielle Atmosphäre mit coolem Flair
Wohnflächen mit offener Architektur eignen sich für die fabrikartige Gestaltung besonders gut, da sie die Weitläufigkeit des industriellen Stils authentisch widerspiegeln. Unverputzte Wände und die richtige Materialwahl bringen zusätzlichen Reiz ins Spiel: Beton, Stahl sowie Holz mit gewollt abgenutzter Oberfläche, abgeplatztem Lack, rostigen Elementen und unfertigen Stellen verspricht die typische raue Eleganz.
Markante Merkmale für den perfekten Stilmix
Stehen uns keine weitläufigen Räumlichkeiten zur Verfügung, können wir den Industrie-Chic auch auf kleinerer Fläche problemlos einbringen. „Highlights setzen“ heißt in diesem Fall die Zauberformel zum Wohnglück. Statt großräumiger Gestaltung gilt es, Akzente herauszuarbeiten, die sich dem restlichen Wohnstil harmonisch anpassen. Hierfür bieten sich beispielsweise Dekorationen an. Alte Kleiderständer, Metallregale, Spinde und Blechschilder sind nicht nur begehrte Accessoires, sondern auch Zeitzeugen der Vergangenheit. Sie stehen für das Außergewöhnliche und verleihen der Einrichtung das Plus an Individualität und Einzigartigkeit.
Kombinationsmöglichkeiten mit dem beliebten Vintage-Stil sind ebenfalls denkbar und durchaus empfehlenswert, da er dem industriellen Design sehr nah ist. Denn auch hier ist der Used-Look Grundgedanke und prägendes Element.
02.04.2020
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