Entkalkungsanlagen im Fertighauskonzept berücksichtigen
- Hartes Wasser verursacht Kalk in Leitungen/Geräten und kann Hautreizungen & Trockenheit fördern.
- Entkalkungsanlagen liefern weiches Wasser: weniger Kalk, besseres Hautgefühl, weniger Reinigungsmittel.
- Im Fertighaus früh einplanen: nahe Hauptanschluss, Strom/Abwasser, Größe nach Bedarf & Wasserhärte.
- Langfristig sparen: effizientere Heiz-/Warmwassersysteme, Energiebedarf laut Studien bis zu 20% niedriger.
- Geräte wie Waschmaschine/Spülmaschine halten länger; Reparaturen und Ersatzkosten lassen sich senken.

Bedeutung der Wasserqualität für das Wohlbefinden im Eigenheim
Die Wasserqualität spielt eine wichtige Rolle für Ihr Wohlbefinden in Ihrem Eigenheim. Hartes Wasser, das reich an Mineralien wie Kalzium und Magnesium ist, kann im Laufe der Zeit zu unerwünschten Kalkablagerungen in Rohrleitungen, Armaturen und Haushaltsgeräten führen. Diese Ablagerungen beeinträchtigen nicht nur die Funktionalität der Installationen, sondern können auch das Erscheinungsbild beeinträchtigen.Neben den technischen Auswirkungen kann hartes Wasser auch Hautirritationen und Trockenheit verursachen. Die im Wasser enthaltenen Mineralien können die natürliche Schutzbarriere der Haut stören und zu Juckreiz, Rötungen und Schuppung führen. Besonders Menschen mit empfindlicher Haut sind oft von diesen Problemen betroffen.
Eine Entkalkungsanlage bietet eine zuverlässige Lösung, um die Wasserqualität in Ihrem Eigenheim zu verbessern. Durch die Entfernung von Kalk und anderen Mineralien wird weiches Wasser erzeugt, das folgende Vorteile bietet:
- Schutz von Rohrleitungen, Armaturen und Geräten vor Kalkablagerungen
- Längere Lebensdauer von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Spülmaschinen
- Verbessertes Hautgefühl und reduzierte Hautirritationen
- Geringerer Verbrauch von Wasch- und Reinigungsmitteln
- Geschmacklich verbessertes Trinkwasser
Integration der Entkalkungsanlage in das Fertighauskonzept
Bei der Planung eines Fertighauses sollte die Integration einer Entkalkungsanlage frühzeitig berücksichtigt werden. Wird sie von Anfang an in das Haustechnikkonzept eingebunden, lässt sich die Wasserqualität zuverlässig sichern und spätere Nachrüstungen vermeiden.Damit die Entkalkungsanlage reibungslos in das Hauskonzept passt, sind folgende Punkte wichtig:
- Standortwahl in der Nähe des Hauptwasseranschlusses
- Planung der notwendigen Anschlüsse für Strom und Abwasser
- Anpassung der Anlagengröße an den tatsächlichen Wasserverbrauch und die örtliche Wasserhärte
- Abstimmung mit anderen technischen Einrichtungen wie Heizungs- und Sanitärsystemen
Kosten und Einsparungspotenzial durch eine Entkalkungsanlage
Die Investitionskosten für eine Entkalkungsanlage richten sich nach der Größe des Haushalts und der erforderlichen Leistung. Auf lange Sicht gleichen sich diese Ausgaben jedoch durch Einsparungen aus. Eine Entkalkungsanlage senkt den Energieverbrauch und verlängert die Lebensdauer von Haushaltsgeräten.Indem Kalkablagerungen in Leitungen und Geräten vermieden werden, arbeiten Heizsysteme und Warmwasserbereiter effizienter. Untersuchungen zeigen, dass dadurch der Energiebedarf um bis zu 20 % sinken kann, was sich positiv auf die Heizkosten und den CO₂-Ausstoß auswirkt.
Zusätzlich schützt weiches Wasser Geräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Durchlauferhitzer vor Verkalkung. Die Geräte halten länger, und teure Reparaturen oder vorzeitige Ersatzanschaffungen lassen sich vermeiden. Damit trägt eine Entkalkungsanlage direkt zur Reduzierung laufender Kosten bei.
Wer ein Fertighaus plant, sollte die Anschaffungskosten für eine Entkalkungsanlage frühzeitig einbeziehen. Durch eine rechtzeitige Abstimmung im Rahmen der Hausplanung lassen sich geeignete Lösungen finden und spätere Zusatzkosten verhindern. Fachleute unterstützen dabei, die passende Anlagengröße zu bestimmen und die Ausgaben verlässlich zu kalkulieren.
28.04.2025
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