Wer das Klima schützt, soll Steuern sparen

Bei der seit acht Jahren von der Bundesregierung wiederholt angekündigten Einführung von Steueranreizen für Klimaschutzmaßnahmen hofft die Solarbranche nun auf Unterstützung aus den Bundesländern. Gemeinsam mit rund 40 anderen Verbänden forderte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) anlässlich der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder, die unter anderem für Solarheizungen angedachten Steuervorteile endlich umzusetzen.
Als eines der wenigen Klimaschutzinstrumente im Gebäudesektor wurden die steuerlichen Anreize zwischen Union und SPD im Koalitionsvertrag verankert. Seitdem harren sie auf ihre Umsetzung – wie zuvor bereits Regierungsbeschlüsse in dieser Frage aus den Jahren 2011 im Rahmen des „Energiepakets“ und 2014 im Rahmen des „Nationalen Aktionsplans Klimaschutz“. Nahezu genauso lange – seit 2012 – stagniert der Anteil Erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärmebedarfs nach Daten des Umweltbundesamtes bei lediglich einem Siebentel.

„Mit Ankündigungspolitik muss endlich Schluss sein. Wer Klimaschutz ernst meint, muss jetzt handeln! Über Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit besteht längst Konsens. Kaum ein Klimaschutzinstrument genießt bei Verbrauchern und Unternehmern so hohe Sympathiewerte und verspricht eine so leichte CO2-Vermeidung“, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, anlässlich der Übergabe einer entsprechenden Erklärung, die stellvertretend von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und dem bayerischen Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert in Empfang genommen wurde.

„Mit Hilfe von Steuervorteilen für Solarheizungen ließe sich der Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern endlich auflösen. Lasst uns Steuerberater zu Klimaschützern und Geburtshelfern der Wärmewende machen“, so Körnig. Der Verband appelliert an die Bundesländer, der Bundesregierung beim ausstehenden Klimaschutz-Steueranreiz auf die Sprünge zu helfen.

Auch wirtschafts- und finanzpolitisch seien die Steueranreize nach BSW-Einschätzung vernünftig, „da die Energiewende im Wärmesektor zum Konjunkturmotor werden kann und Deutschland unabhängiger von Energieimporten macht“, so Körnig. Bleiben wirksame Klimaschutzinstrumente im Gebäudesektor weiter aus, drohen Deutschland hingegen aufgrund internationaler Verpflichtungen und Klimaschäden schon bald Strafzahlungen und Kosten in Milliardenhöhe.

Mehr als ein Drittel des Endenergiebedarfs in Deutschland entfällt auf Gebäude.  Der Anteil Erneuerbarer Energien im Wärmesektor liegt derzeit gerade einmal bei rund 14 Prozent und stagnierte in den letzten Jahren weitgehend.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

25.07.2019

Hausbaunews

Das Reihenhaus zur Miete

Auch Reihenhäuser werden zur Miete angeboten. Das muss nicht teurer sein und bietet viele Vorteile gegenüber einer Wohnung. Denn die Häuser verfügen häufig über mehr Platz, einen eigenen ...

Neues Duo für smarte Heiztechnik

BRÖTJE erweitert seine digitale Regelungsplattform mit zwei neuen Komponenten: das IoT Gateway IWR DataConnect und das Raumgerät IWR IDA Basic. Beide Geräte unterstützen Installationsbetriebe und ...

Die moderne Wohnung gestalten: Zwischen ...

Die Gestaltung der eigenen Wohnung ist heute weit mehr als eine Frage des guten Geschmacks. Wohnräume spiegeln Persönlichkeit, Lebensstil und individuelle Vorlieben wider. Während früher häufig ...

Immobilien im Chiemgau: Warum die ...

Der Chiemgau zählt zu den nachgefragten Immobilienregionen Bayerns, weil er Lebensqualität, Wertstabilität und eine starke emotionale Bindung an die Region miteinander verbindet. Zwischen ...

Sicheres Arbeiten mit einem ...

Schwere Bauteile müssen bei Montagearbeiten oft exakt positioniert werden. Ein Materiallift kann dabei deutlich entlasten. Wenn einige wichtige Regeln beachtet werden, lässt sich auf diese Weise ...

Terrassenböden aus Betonsteinen

Entspannt draußen sitzen und das Leben genießen – für viele Eigenheimbesitzer ist die Terrasse der Lieblingsplatz im Garten. Wichtiges Gestaltungselement ist dabei der Bodenbelag, der bei jedem ...

Musterhäuser

CELEBRATION 139 V2 L

Preis ab
362.573 €
Fläche
138,70 m²
EVOLUTION 134 V5

Preis ab
376.473 €
Fläche
134,00 m²
Individual (Redies)

Preis ab
645.000 €
Fläche
241,37 m²
Stadtvilla 160

Preis
auf Anfrage
Fläche
170,31 m²
CLOU 136

Preis
auf Anfrage
Fläche
135,00 m²
Viertelsbacher

Preis
auf Anfrage
Fläche
184,00 m²

0