17.06.2019

Trends für das eigene Smart-Home und andere Innovationen

In unserer Zeit werden immer wieder neue technische Innovationen eingeführt, die das Leben erleichtern. Auch die eigenen vier Wände stellen hierbei keine Ausnahme dar, sodass das Zuhause immer weiter digitalisiert wird.

Trends für das eigene Smart-Home und andere Innovationen. Foto: Pixabay.com
Trends für das eigene Smart-Home und andere Innovationen. Foto: Pixabay.com

Das sogenannte Smart-Home bringt dabei viele Vorteile mit sich, die wir im folgenden Text genauer beleuchten. Auf diese Art können Interessente entscheiden, ob sich der jeweilige Ausbau auch für sie lohnt - oder nicht.

Was genau ist ein Smart-Home und wie zeichnet sich dieses aus?

Die Bezeichnung Smart-Home dient als Oberbegriff für unterschiedliche, technische Verfahren aber auch Systeme, die entweder in einzelnen Wohnräumen oder ganzen Häusern zum Einsatz kommen. Diesbezüglich geht es vor allem darum, dass Abläufe, die aktuell noch manuell bzw. analog durchgeführt werden müssen, komplett automatisiert und digitalisiert werden. Für diesen Zweck wird die komplette Haustechnik nicht nur optimiert, sondern auch in einem einheitlichen System vernetzt. Anschließend können dann alle Abläufe über eine zentrale Steuereinheit bedient werden.

Innovationen, die aktuell sehr beliebt sind, reichen von den Haustüren mit Sicherheitsfunktionen, über eine fernsteuerbare Heizungsanlage bis hin zu automatisch öffnenden und schließenden Fenstern. Der Hauptgrund, warum diese Art von Innovation aktuell so beliebt ist, sind wohl Smartphones. Diese mobilen Geräte dienen als zentrale Steuereinheit, sodass man von fast überall und zu jeder Zeit sein Haus auch aus der Ferne steuern kann. Ein besonders gutes Beispiel hierbei ist eine Sicherheitskamera an der Tür, die immer dann ein Bild ans Handy übermittelt, wenn jemand sich in diesem Bereich befindet. Somit kann man immer für eine optimale Sicherheit sorgen.

Wo kommt diese Technik schon heute viel zum Einsatz?

Besonders im Winter ist es natürlich von großem Interesse, dass die jeweiligen Wohnräume perfekt geheizt und gelüftet sind. Nur auf diese Art friert man nicht, verbraucht aber auch nicht unnötig Wärmeenergie und damit mehr Geld als tatsächlich nötig. Aus diesem Grund gibt es entsprechende Raumfühler, welche die Luftqualität und Temperatur in den Wohnräumen messen. Anschließend werden die Daten an eine Heizungssteuerung geschickt, um die perfekte Wärmezufuhr zu ermitteln. Genauso können aber auch automatisch Lüftungs- und Klimaanlagen eingeschaltet werden, wenn die Luftqualität sinken bzw. Temperatur steigt sollte.

Ein anderes sehr konkretes Beispiel ist Alexa. Mit dieser Sprachsteuerung im Smart Home ist es möglich, immer mehr elektrische Geräte im Haushalt mit seiner Stimme steuern bzw. ein- oder ausschalten zu können. Weiterhin können beispielsweise Suchanfragen über Alexa gestartet werden, ohne den Computer oder das Smartphone benutzen zu müssen. Auch Siri von Apple ist eine solche intelligente Sprachsteuerung, die es ermöglicht, Nachrichten zu diktieren oder Sprachanrufe zu tätigen.

Die Vorzüge und Nachteile des Smart-Homes

Zu den Vorteilen bei dieser Entwicklung ist zum einen zu benennen, dass man sich natürlich sehr viel Arbeit im Alltag sparen kann. Weiterhin hat man einen sehr viel besseren Überblick über seine komplette Haustechnik. Auf diese Art können Vorgänge optimiert und verbessert werden. Genauso sollte natürlich auch benannt werden, dass man sich mit der richtigen Technik Geld sparen kann. Das beste Beispiel ist die intelligente Heizung, die auf jeden Fall effektiver heizt, als ein Mensch dies je könnte. Pro Jahr kann man sich somit zwischen 10 und 15 % der Heizkosten sparen.
 
Trends für das eigene Smart-Home und andere Innovationen. Foto: Pixabay.com
Trends für das eigene Smart-Home und andere Innovationen. Foto: Pixabay.com

Als Risiko hingegen zu benennen ist, dass die jeweilige Technik anfälliger für Hackerangriffe ist. Die Hersteller und Programmierer sorgen in der Regel für einen guten Hacker-Schutz, zu 100% unantastbar werden diese Systeme aber nie sein. Besonders gefährlich ist dies beispielsweise bei einer Haustür, die einfach durch einen Hackerangriff geöffnet werden kann. Weitere Nachteile sind, die mitunter hohen Kosten die bezahlt werden müssen, um sein Haus zu einem Smart-Home zu machen, auch wenn sich diese Kosten mit der Zeit wieder akklimatisieren.

Was könnte in Zukunft kommen?

Ein möglicher Trend geht dahin, dass die Kühlschränke intelligenter werden und sogar selbst einkaufen können. Hierbei geht es darum, dass diese erfassen, welche Lebensmittel sich in ihnen befinden und diese dann nachbestellen, wenn sie zuneige gehen. Somit hat man niemals mehr einen leeren Kühlschrank. Genauso kann es dazu kommen, dass Bildschirme auf Tischplatten oder ebenfalls den Kühlschrank eingebaut werden. Auf diese Art kann man am Frühstückstisch die Nachrichten genießen oder auch Musik abspielen lassen.

Ebenfalls noch in Zukunft kommen könnte ein sogenannter "Alles-aus-Knopf". Dieser kann gedrückt werden, wenn man morgens das Haus verlässt, um wirklich alle nicht relevanten Elektrogeräte vom Netz zu nehmen. Außerdem wird auf diese Art überprüft, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind, was die Sicherheit erhöht.

Fazit - innovative Technik in seinen eigenen vier Wänden

Schon jetzt gibt es sehr umfangreiche Entwicklungen, die das Leben leichter und auch sicherer gestalten. Die jeweiligen Innovationen werden aber in Zukunft sicherlich noch viel weiter ausgebaut. Somit kann wirklich jeder etwas Passendes für sein Smart-Home finden und sich den Alltag erleichtern.
Quelle: a.n.

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