Bauen mit Holz ist klimaschonend

Das Berliner Abgeordnetenhaus wird am 13. Dezember 2018 über den Antrag der Koalitionsfraktionen „Nachhaltigkeit auf den Bau: Berlin baut mit Holz“ in erster Lesung beraten. Der Antrag sieht vor, dass künftig in Berlin grundsätzlich in deutlich stärkerem Umfang mit Holz gebaut wird, damit das Bundesland seine Klimaziele erreicht.
Dabei soll das Land als größter Bauherr beim Holzbau eine Vorbildfunktion einnehmen. Konkret wird im Antrag gefordert, dass beim Bau neuer öffentlicher Gebäude beziehungsweise bei der Erweiterung von öffentlichen Bestandsgebäuden in Berlin verstärkt der Naturstoff Holz eingesetzt wird. Die Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), Achim Hannott und Georg Lange, begrüßen den Antrag der Berliner Landesregierung: „Bauen mit Holz ist klimaschonend und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Bundeslandes Berlin leisten.“

Auch die weiteren vorgesehen Maßnahmen, um die Verwendung von Holz als Baumaterial deutlich zu steigern, werden vom BDF sehr positiv bewertet. Dies gilt gleichermaßen für den Vorschlag, langfristig ein Holzbaucluster Berlin-Brandenburg zu etablieren und auch für den Ansatz, bestehende Förderprogramme anderer Länder und Kommunen (Baden-Württemberg, Hamburg, München etc.) hinsichtlich einer erfolgreichen Nutzung und Implementierung für ein Förderprogramm „Urbaner Holzbau Berlin“ zu untersuchen. Damit sollen private Bauherren angeregt werden, Holz stärker als Baustoff einzusetzen. Berlin hat aktuell bei Ein- und Zweifamilienhäusern einen Fertigbauanteil von 17 Prozent (Januar bis September 2018) und liegt damit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 19,3 Prozent. Daher bietet das Land noch viel Potential für die Holz-Fertigbauweise.

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

20.01.2019

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