Tipps für die Küchenplanung

Die Planung der eigenen vier Wände, ob nun im Zuge eines Neubaus, einer Renovierung oder einer energetischen Sanierung, ist allgemein nicht ganz einfach. Besonders gilt das für die Küche. Denn im Gegensatz zu anderen Räumen, die lediglich eine Funktion zu erfüllen haben, muss eine Küche mehrere Voraussetzungen erfüllen.
Tipps für die Küchenplanung. Foto: Andy Dean Photography
Tipps für die Küchenplanung. Foto: Andy Dean Photography
 
Einerseits muss natürlich ein hohes Maß an Funktionalität gewähreistet sein, damit die tägliche Arbeit möglichst einfach von der Hand geht. Andererseits ist die Küche für viele Familien nicht nur der Ort zum Kochen, sondern neben dem Wohnzimmer das wichtigste Zentrum des gemeinsamen Lebens – sie soll also auch ein einladender Raum sein, in dem man gerne Zeit verbringt.
 
Damit dieser Spagat gelingt, muss man bei der Planung der Küche also mit besonderer Weitsicht vorgehen. Worauf man besonders achten sollte zeigen die folgenden Tipps!

Zeit für Vorüberlegungen nehmen

Schon lange bevor man sich damit beschäftigt, wie die Küche hinsichtlich Farbe und Einrichtung am Ende aussehen wird, sollte man einige grundlegende Vorüberlegungen treffen. Helfen könne dabei die folgenden Fragen:
  • Wie oft werde ich kochen?
  • Welche Elektrogeräte brauche ich dafür?
  • Wie groß müssen Stauraum und Arbeitsfläche sein?
Die Antworten auf diese Fragen fallen sehr individuell aus. Klar: Ein berufstätiger Alleinstehender braucht die Küche vielleicht nur, um sich morgens ein schnelles Frühstück zuzubereiten und kann sie dementsprechend spartanisch einrichten. Anders sieht das bei einer Familie aus, schon alleine weil sie deutlich mehr Geschirr und Töpfe braucht. Zudem muss auch die Küche an sich größer sein, damit Aktivitäten wie das gemeinsame Kochen möglich sind.

Was soll wohin?

Sind alle Fragen beantwortet, geht es im nächsten Schritt darum, die gewünschten Geräte und Schränke so anzuordnen, dass der vorhandene Raum ideal ausgenutzt wird und die tägliche Arbeit in der Küche durch eine sinnvolle Konstellation so effizient und einfach wie möglich gestaltet werden kann.
 
Ein Problem, das sich dabei oft ergibt: Der Raum, in dem die Küche untergebracht werden soll, ist sehr klein. Ein Besuch im Küchenstudio oder auf einem Online-Fachportal kann hier Abhilfe schaffen. Mit Hilfe von speziellen Programmen kann die Küche dort virtuell geplant und dabei so lange neu angeordnet werden, bis der vorhandene Platz perfekt ausgenutzt ist. Gute Planungstools gibt es auf der Website von Küchen Quelle oder bei online-raumplaner.de zum kostenlosen Download.
Generell wird die Arbeit in der Küche in fünf verschiedene Bereiche unterteilt:
  • Vorbereiten
  • Zubereiten
  • Reinigen und Entsorgen
  • Aufbewahren von Geräten
  • Bevorraten von Speisen
Experten empfehlen, die Geräte, Utensilien und Schränke, die für diese Schritte nötig sind, in dieser Reihenfolge anzuordnen: Bevorraten, Aufbewahren, Reinigen, Vorbereiten und Zubereiten. Rechtshänder fangen links an und arbeiten sich nach rechts vor.
 
Gute Planung zahlt sich aus! Foto: Andy Dean Photography
Gute Planung zahlt sich aus! Foto: Andy Dean Photography

Die Optik der Küche

Was die Materialien und die Farbgebung der Küche betrifft, hat man die Qual der Wahl. Erlaubt ist alles, was einem gefällt. Die einzige kleine Einschränkung, die erwähnenswert ist: Befindet sich die Küche in einem kleinen Raum, sollte man diesen nicht durch eine dunkle Wandfarbe optisch noch kleiner wirken lassen.
 
Ansonsten hat man völlig freie Hand: Wer es lieber natürlich und gemütlich mag, wird an (farblich) unbearbeiteten, hölzernen Fronten seine Freude haben. Möchte man seiner Küche einen eher kühlen und edlen Anstrich verpassen, erreicht man das am einfachsten mit schwarzen oder weißen Oberflächen, die mit Metallelementen kombiniert werden.
 
Mit bestimmten Farben kann man übrigens sogar seine Stimmung beeinflussen. So kann man mit der richtigen Wandgestaltung auch als Morgenmuffel voller Elan in den Tag starten.

Quelle: a.f.

26.01.2017

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