Stromausfall: Drei Viertel der Deutschen sind unvorbereitet

Nur jeder Vierte wäre auf einen Blackout vorbereitet
73 Prozent der Befragten gaben an, sich nicht konkret auf einen Stromausfall vorbereitet zu haben, nur 27 Prozent haben sich darauf vorbereitet.Männer geben dabei signifikant häufiger (32 Prozent) an auf einen Stromausfall vorbereitet zu sein als Frauen (22 Prozent).
Häufigste Blackout-Vorsorge: Beleuchtung, Nahrung und Bargeld
Wenn sich die Befragten auf einen Stromausfall vorbereitet haben, wurde am häufigsten (71 Prozent) für Beleuchtungsmittel wie Kerzen oder Taschenlampen gesorgt. Auch Vorräte an Nahrung (65 Prozent), Bargeld (57 Prozent) und aus dem Bereich Hygiene und Gesundheit (57 Prozent) werden häufiger angelegt. Selten wird für eigene Elektrizität per Notstromaggregat (21 Prozent) gesorgt. 13 Prozent geben an, sich im Bereich Selbstverteidigung/Bewaffnung vorbereitet zu haben.Mehrheit hält Stromausfälle für unwahrscheinlich
Auch nach dem massiven Stromausfall in Südeuropa hält eine deutliche Mehrheit der Befragten (69 Prozent) die Stromversorgung in Deutschland für sicher. 22,5 Prozent sind unentschlossen, während 8,5 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die Stromversorgung nicht sicher istAls größte Bedrohungen der Stromversorgung werden Cyber-Angriffe wahrgenommen (59 Prozent), gefolgt von anderen Terrorangriffen (51 Prozent) und Naturkatastrophen (43 Prozent).
Geringes Vertrauen in öffentlichen Stellen
47 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Behörden und Verantwortlichen nicht gut oder unzureichend auf einen Blackout vorbereitet sind. An eine sehr gute oder gute Vorbereitung glauben nur 22 Prozent der Befragten.19.05.2025
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