Fingerhut Haus ebnet den Weg zum bezahlbaren Wohnraum

Das Förderprogramm WEF des Bundesbauministeriums, das im Oktober 2023 überarbeitet wurde, richtet sich an Familien oder Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen Kind und einem Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro. Für jedes weitere Kind im Haushalt erhöht sich diese Einkommensgrenze um 10.000 Euro. Anspruchsberechtigte Familien haben Recht auf zinsverbilligte Darlehen bei ihrem Finanzierungspartner.
Die Voraussetzungen für die Förderung umfassen weitere Kriterien: Es muss ein Neubau sein, der ausschließlich zur Selbstnutzung dient. Das Haus muss mindestens den KfW-40-Standard erfüllen und somit klimafreundlich sein. Zusätzlich muss es so konzipiert sein, dass es in seinem Lebenszyklus so wenig CO2 ausstößt, dass die Anforderungen an Treibhausgas-Emissionen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus" erfüllt werden. Es muss entweder die Kriterien des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus" oder des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Premium“ abdecken, was durch ein Nachhaltigkeitszertifikat bestätigt wird. Das Gebäude darf zudem nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt werden.
Eigentum schafft Unabhängigkeit von steigenden Mieten
Der Erwerb von Eigentum zu vergünstigten Zinsen schafft für die mit dem Förderprogramm adressierte Zielgruppe Unabhängigkeit von steigenden Mietkosten, die oft an die Inflation oder die Entwicklung des Immobilienmarktes gekoppelt sind. Zudem kann eine Immobilie Wertstabilität oder -zuwachs schaffen – und im Rentenalter, wenn in der Regel die Immobilie abbezahlt ist, besteht keine finanzielle monatliche Belastung, wie es bei Mietkosten der Fall ist.„Insgesamt trägt der Erwerb von Wohneigentum dazu bei, die Kontrolle über die eigenen Wohnkosten zu behalten. Und die nachhaltige Bauweise sorgt für niedrige Betriebskosten, weil sie auf energieeffiziente Technologien und Materialien setzt, die den Energieverbrauch reduzieren“, sagt Holger Linke.
06.12.2024
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