Alle Vorteile nutzen: Passivhäuser als Fertighäuser

In den nächsten Jahren werden die Kosten für Energie weiter steigen. Wer jetzt über den Kauf eines Hauses oder den Bau eines Hauses nachdenkt, hat auch gleich das Thema Energiesparen im Hinterkopf. Eine Möglichkeit den steigenden Energiekosten zu entkommen ist der Bau eines Passivhauses. Anfang November kann man sich in ganz Deutschland und in europäischen Städten die energiesparenden Passivhäuser selbst anschauen und die Bewohner zu den Vor- und Nachteilen befragen.
Alle Vorteile nutzen: Passivhäuser als Fertighäuser - Foto: Tõnu Mauring / flickr.com
Alle Vorteile nutzen: Passivhäuser als Fertighäuser - Foto: Tõnu Mauring / flickr.com

Passivhäuser für intelligentes Wohnen

Passivhäuser sind intelligent strukturiert und bieten ein komfortables Wohnen, verbunden mit einem nachhaltigen Energiesystem. Wer wissen möchte wie das Passivhaus im Einzelnen funktioniert, kann alle Informationen vom 9. bis 11. November 2012  einholen. An den bundesweiten und internationalen Tagen des Passivhauses öffnen Bewohner von beispielhaften Exemplaren dieses intelligenten Bautyps ihre Türen. Hier erhält man nicht nur theoretische Informationen und Fakten über die Funktionen des Passivhauses, sondern erhält Einblicke in das Wohnen und Leben in diesen Häusern. Vor mehr als 20 Jahren wurde in Darmstadt der Prototyp des Passivhauses fertiggestellt, weltweit stehen inzwischen mehr als 40.000 Passivhäuser und sie sind ein zukunftsweisendes Modell. „Exzellente Luftqualität in durchweg behaglichen Räumen zu dauerhaft bezahlbaren Energiekosten – das sind die Vorteile für den Bauherren bzw. Investor“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts und Mitinitiator der Tage des Passivhauses. Man spart nicht nur Energiekosten, sondern auch Anschaffungskosten. Durch die gute Wärmedämmung und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kommt das Passivhaus nämlich ohne eine klassische Gebäudeheizung aus. Durch die passive Herstellung von Wärme, spart man gegenüber den traditionellen Systemen oft über 90 Prozent. Das machen zum Beispiel Kunststofffenster von fensterhandel.de möglich, die im Vergleich zu anderen Fenstern eine sehr gute Dämmeigenschaft haben. Möchte man wissen welche Passivhäuser an den internationalen Tagen der Passivhäuser ihre Türen öffnen, kann man das auf den Seiten der Interessengemeinschaft Passivhaus recherchieren.

Das Passivhaus als Fertighaus

Passivhäuser bauen auf den Prinzipien von Niedrigenergiehäusern auf. Jedoch werden die verschiedenen Wärmequellen noch besser ausgenutzt: Sonneneinstrahlung, Körper- und Gerätewärme werden effektiv genutzt, weshalb keine herkömmliche Heizungsanlage nötig ist. Auch die Fertighäuser die sich dieses Prinzip zu Eigen gemacht haben, sind ganz auf den Kreislauf der Energie angelegt. Durch eine Lüftungsanlage wird die Frischluft hineingeführt und dabei bereits durch die Abluft erwärmt. Das ganze Gebäude ist luftdicht, was eine optimale Wärmedämmung ermöglicht. Auch die Fenster sind wärmegedämmt. Obwohl passive Fertighäuser perfekt geplant sind, können sie doch immer individuell angepasst werden. Solange das gesamte System in sich stimmig bleibt, sind Änderungen immer möglich. Den langfristigen Ersparnissen durch die wegfallende Wartung von Heizungsanlagen und dem Energiesparen stehen höhere Anschaffungskosten entgegen, da nur besonders hochwertige Materialien verarbeitet werden. Es gibt jedoch Förderprogramme für das Erbauen von Passivhäusern, Informationen kann man sich bei der Interessengemeinschaft Passivhaus holen. Außerdem kann man sich bei Anbietern von Fertighäusern über die Modelle für passives Bauen beraten lassen.

Quelle: e.r.

26.10.2012

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