Fördermittel: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Die Kriterien für Bau-Fördergelder haben sich gewandelt. Der Fokus liegt nun stärker auf der energetischen Sanierung von umweltschädlichen Altbauten. Klug geplant und frühzeitig beantragt, stellen Fördermittel eine erhebliche Hilfe für Modernisierungswillige dar.
Beste Chancen auf Förderung durch frühzeitige Beantragung. Quelle: 6555 Baufritz / BHW Bausparkasse
Beste Chancen auf Förderung durch frühzeitige Beantragung. Quelle: 6555 Baufritz / BHW Bausparkasse
Über Jahrzehnte hat der Staat Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer gefördert, die ihre alten Anlagen durch neue, energiesparende Öl- und Gasheizungen ersetzt haben. Jetzt weht ein neuer Wind bei KfW und BAFA – fossile Energieträger sind in Krisenzeiten schlagartig knapp geworden. Umweltfreundlich waren sie schon vorher nicht.
 
Energieeffizient
Bis zu 24.000 Euro schießt der Staat über die BAFA nun denjenigen zu, die eine Wärmepumpe in ihr Eigenheim einbauen lassen. Das ist weniger als zuvor, aber ein ordentlicher Anschub für alle, die auf klimafreundliche Technik umsteigen wollen. Eine Finanzspritze in gleicher Höhe bekommt, wer zum Beispiel Fassade oder Dach dämmt. Wer ein Eigenheim mit besonders schlechter Energiebilanz besitzt, kann einen Bonus erhalten. Die Bauplanung und -begleitung durch einen Experten ist der BAFA einen Zuschuss von bis zu 500 Euro auf ein Honorar von maximal 1.000 Euro wert.
 
Schneller gefördert
Die Nachfrage nach den Förderungen für energetische Sanierungen von Altbauten ist groß – das dürfte auch so bleiben. „Es gilt das Windhundprinzip. Das Budget ist begrenzt, die Anträge werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs abgearbeitet“, erläutert Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. Wer zu Beginn eines Jahres den Antrag stellt, hat die besten Chancen. Auch die Mittel für den Tausch alter gegen energiesparende Fenster wurden 2022 gesenkt. Lohnt sich die Beantragung trotzdem? „Ja, denn wer mithilfe von Fördergeldern sein Eigenheim energieeffizient macht, kann Betriebskosten sparen, dabei die Wohnqualität und den Wert des Hauses erhöhen“, betont Mau. Für einen Fenstertausch gibt es immerhin bis zu 12.000 Euro.

Quelle: BHW Bausparkasse

09.02.2023

Hausbaunews

Vorsicht, Einbruchgefahr: Jeder zehnte ...

Millionen Haushalte in Deutschland könnten weniger sicher sein als bislang angenommen: Neue Daten zeigen, dass fast 10 % der Deutschen noch einen Schlüssel zu ihrer vorherigen Wohnung ...

Biogastarife verteuern Heizkosten um ...

Die Regierungsfraktionen haben ihre Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz vorgestellt. Ab 2029 sollen neu eingebaute Gasheizungen mit einem Biomethananteil von mindestens 10 Prozent ...

Lamellendächer für Terrassen : Die ...

Wer sich für Lamellendächer für Terrassen entscheidet, sollte auf erfahrene Fachbetriebe setzen. Eine professionelle Planung, hochwertige Materialien und eine saubere Montage sind entscheidend ...

Singles beim Immobilienkauf: Allein die ...

Der Weg ins Eigenheim folgt oft einem festen Muster: doppeltes Einkommen, gemeinsame Planung, geteilte Lasten. Frisch verheiratete Paare und junge Familien gelten noch immer als typische Ersterwerber ...

Finanzielle Hürden zum Wohneigentum ...

In der Diskussion sind derzeit mehrere Studien, die einerseits belegen, welche Bedeutung Wohneigentum hat: nicht nur das mietfreie Wohnen im Alter, gerade auch ganz persönliche Wünsche junger ...

Sicherer Immobilienerwerb: Warum ...

Der Erwerb einer Immobilie markiert für die meisten Menschen den finanziell bedeutendsten Wendepunkt ihres Lebens. Es geht um weit mehr als um Stein und Mörtel; es geht um Sicherheit, ...

Musterhäuser

Life 13

Preis
auf Anfrage
Fläche
172,07 m²
Strasbourg

Preis ab
490.300 €
Fläche
189,00 m²
Option Bungalow

Preis ab
189.000 €
Fläche
52,74 m²
Homestory 314

Preis ab
213.049 €
Fläche
200,00 m²
Tessin 156

Preis ab
309.000 €
Fläche
156,00 m²
VarioTwin 127

Preis
auf Anfrage
Fläche
254,00 m²

0