Klein ist das neue Groß!
Klein starten, groß rauskommen
Neue auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wohnmodelle planen von vornherein Gemeinschaftsflächen für intelligente Nutzungen wie Co-Working-Spaces, Kitas, Werkstätten oder Sporteinrichtungen ein. Das spart Platz in Wohnungen und schafft dennoch viel Freiraum. Ein Beispiel für dieses Wohnmodell ist das mehrfach ausgezeichnete Mehrgenerationen-Quartier in Münsing bei München. Es gilt als Vorzeigeobjekt für soziale und klimaschonende Architektur und ist heute eine Anlaufstätte für Stadtplaner aus dem Süden. Zunächst war hier der Bau einer Einfamilienhaus-Siedlung geplant. Das Vorhaben wurde gestoppt zugunsten eines modernen, ökologischen Siedlungsprojektes. Bis auf wenige festgelegte Koordinaten konnte jede Baufamilie ihren Wohnraum selbst gestalten. Heute bieten zweigeschossige Häuser in Holzbauweisen Raum für Familien, Alleinerziehende, Senioren und Singles. Einen großen Carport, Ladestellen für E-Autos und Gemeinschaftsräume sowie Co-Working-Spaces nutzen die Bewohner der Siedlung gemeinsam. Eine zentrale Hackschnitzelanlage mit Unterstützung durch Solarkollektoren versorgt die Häuser mit Wärme. Das Konzept gewann den KfW Award 2021.Wohnquartier der Genügsamkeit
Platz- und ressourcensparendes Bauen macht überall in Deutschland Schule. Auch das innovative Genossenschafts-Wohnprojekt „ecovillage hannover“, eine Minihaus-Siedlung, gehört dazu. Es soll 2023 gebaut werden. Auf rund 50.000 Quadratmetern Fläche sind 500 Wohneinheiten in 2- bis 4-stöckigen Häusern für rund 1.000 Menschen vorgesehen. Auch hier planen die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner Viertel und Wohnungen mit. „Das Ideal vom großen Einfamilienhaus auf der grünen Wiese verliert an Popularität“, sagt BHW Experte Ebert. „Dafür werden klimaschonende und sozial vielfältige Wohnformen deutlich zunehmen.“27.11.2022
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