Oft vergessen und unterschätzt: Das Thema Schall
Was für die Außenwand gilt, trifft auch beim Innenausbau zu: Je massiver Türen sind, umso besser schlucken sie den Schall. Und wer seine Räume mit großflächigen Vorhängen, Teppichböden und Polstermöbeln ausstattet, der lebt geräuschärmer als Menschen, die polierte Betonböden und Stahlrohrmöbel bevorzugen. Ideal sind Schallschutzfenster, aber nur, wenn auch Rollläden und Rollladenkästen entsprechend abgedichtet sind. In Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen stören sich Nachbarn oft an lauten Wasserrohren. Dort sollten grundsätzlich nur ummantelte Rohre verwendet werden.
Der VPB rät Bauherren, sich schon in der frühen Planungsphase individuell beraten zu lassen, um kostengünstig das gewünschte Schallschutzniveau zu erreichen und sich später nicht über eine Standardlösung ärgern zu müssen.
21.06.2022
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