Hausbau im 21. Jahrhundert: energiebewusst und nachhaltig

Im Zeitalter der erneuerbaren Energien ist eines längst in das Bewusstsein der Menschen eingeprägt: Energie ist ein kostbares und begrenztes Gut. Ein sparsamer Umgang mit Energie gehört darum zu den Grundsätzen eines pflichtbewussten Bürgers. Aus diesem Grund fangen viele schon beim Hausbau mit der Energieoptimierung an.

Ein Trend, der sich abzeichnet, ist der Bau von sogenannten Plusenergiehäusern, die man auch als kleine Kraftwerke bezeichnen kann. Das sind Häuser, die aufgrund ihres voll funktionstüchtigen Leichtbaus mehr Energie erzeugen als sie selbst verbrauchen. Sie erzeugen also eine positive Energiebilanz.

Wie funktioniert ein Plusenergiehaus?

Zuerst ist zu erwähnen, dass ein Plusenergiehaus über eine hervorragende Dämmung verfügt. Diese besteht unter anderem aus einer Vakuumdämmung, äußerst dämmenden Fenstern sowie Latentwärmespeichermaterialien. Mittels dieser ausgezeichneten Dämmungen kann ein Haus beispielsweise die Raumwärme sehr lange speichern und muss nur sehr wenig beheizt werden. Desweiteren kann ein Plusenergiehaus durch auf dem Dach angebrachte Solarzellen selbst Strom produzieren, der dann im Winter bei Bedarf zum Beheizen der Räume verwendet werden kann. Auch Wasser kann damit beheizt werden. Auch hauseigene Windkraftanlagen, die den ganzen Tag und die ganze Nacht arbeiten, erzeugen Energie.

Doch was geschieht mit der produzierten, überschüssigen Energie? Bis jetzt gibt es vor allem Lithium-Ionen- oder Blei-Gel-Batterien, die es schaffen, den Eigenverbrauchsanteil an Strom aufs Jahr gerechnet auf 70 Prozent zu erhöhen. Diese speichern also den überschüssigen Strom für den Eigenbedarf. Erst wenn dieser Energiespeicher voll ist, wird der anschließend produzierte, überschüssige Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. An Speichermöglichkeiten wird noch verstärkt gearbeitet.

Energiebewusste Haushaltsgeräte

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Nutzung energieeffizienter Haushaltsgeräte. Das sind in erster Linie Geräte der Klasse A+++. Gerade vielgenutzte Geräte wie die Waschmaschine, der Geschirrspüler oder der Kühlschrank sparen in dieser Klasse Energie.


Natürlich spielt auch die eigene bewusste Lebensführung eine wichtige Rolle. Standby-Funktionen sollten zum Beispiel vermieden werden, da diese unnötig Strom verbrauchen. Aber auch das Öffnen der Fenster während des Heizens oder eine ununterbrochene Laufzeit des Fernsehers sind nachteilig. Zum Konzept Plusenergiesparhaus gehört letztendlich auch ein Plusenergiespar-Mensch. Wer sich für eine energiebewusste Lebensweise entscheiden möchte, der kann weitere Fragen und Antworten zum Plusenergiehaus auf zuhause3.de finden. Die Redaktion der Zeitschrift „Mein schönes Zuhause“ hat hier die wichtigsten Informationen zum Thema Plusenergie zusammengetragen.


Quelle: s.o.

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