Fertighaus & Fertigkeller... ein effizientes Duo

Ganz ähnlich wie Topf und Deckel bilden ein Fertighaus und ein Fertigkeller ein Duo, das sich optimal ergänzt. „Gemeinsam schaffen beide eine perfekte Energiespareinheit“, sagt Florian Geisser von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF) und führt aus: „Um die Energieeffizienz alter Gebäude zu erhöhen, werden meist Fenster und Türen ausgetauscht oder die Dämmung an Dach und Wänden ausgebessert.“ Vergessen werde dabei oft, dass ein Großteil der Wärme auch am Übergang vom Haus zum Keller verloren gehen kann. Wer neu baut, könne mit einem Energiesparduo aus Fertighaus und Fertigkeller effizient vorsorgen.  
Ein Fertigkeller passt ideal zum Fertighaus – in Hanglagen erweitert er nicht nur den Wohn-raum, sondern ist auch für eine Garage gut geeignet. Foto: BDF / WeberHaus
Ein Fertigkeller passt ideal zum Fertighaus – in Hanglagen erweitert er nicht nur den Wohn-raum, sondern ist auch für eine Garage gut geeignet. Foto: BDF / WeberHaus
Die Vorfertigung von Bauelementen wird immer beliebter. Sie findet mit computergestützter Präzision und industrieller Routine in witterungsunabhängigen Werkshallen statt, wo ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau sehr gut erreicht werden kann. Sowohl die vornehmlich aus Holz hergestellten Teile des Fertighauses als auch die Betonteile des Fertigkellers werden auf den Millimeter genau produziert und aufeinander abgestimmt. Nahtlos wie bei einem Puzzle werden die Teile dann auf der Baustelle binnen kurzer Zeit zusammengefügt. Dabei sind Haus und Keller nicht nur für sich allein genommen ein rundum stimmiges Bauwerk. „Gerade auch in Kombination bilden sie eine energiesparende und komfortable Wohneinheit mit bis zu 40 Prozent mehr Wohnfläche gegenüber kellerlosen Häusern“, so Geisser. Je nach Topografie des Baugrundstücks würden vereinzelt auch noch im Erdgeschoss vorgefertigte Betonwände die Holz-Fertigteile des Hauses unterstützen – etwa im erdberührten Bereich in besonders steilen Hanglagen. 

Stockwerksübergreifende Kooperation 

Doch nicht nur die Bauelemente von Fertighäusern und Fertigkellern harmonieren gut miteinander, sondern auch die jeweils ausführenden Unternehmen. „Bauqualität, reibungslose Abläufe und Kundenzufriedenheit sind uns sehr wichtig. Daher arbeiten unsere Kellerhersteller vor allem mit den qualitätsgeprüften Hausanbietern des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau zusammen“, sagt der Kellerexperte. Weit mehr als 100.000 Bauprojekte haben die GÜF-Unternehmen bereits erfolgreich mit den führenden Fertighausherstellern realisiert. Ihre Keller werden aus wasserundurchlässigem Beton gebaut und mit dem RAL Gütezeichen „Fertigkeller“ ausgezeichnet. In regelmäßigen Qualitätsprüfungen belegen die Hersteller die Einhaltung der Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 518. Basierend auf der Bodenbeschaffenheit, auf der Architektur und Statik des neuen Eigenheims sowie auf der Größe und dem Grundriss des Untergeschosses planen und kalkulieren sie den Keller vor Baubeginn und berechnen einen fixen Gesamtpreis, der vom Haushersteller und dem Bauherrn in die Gesamtplanung des Neubaus einbezogen wird. 

Schnittstellen erkennen und optimieren 

Auch wer für sein Eigenheim eine Förderung der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen einheimsen möchte, ist am Übergang vom Haus zum Keller besonders gefordert, wie Florian Geisser weiß: „Die Sachverständigen schauen an dieser in der Vergangenheit oftmals vernachlässigten Schnittstelle gerne mal genauer hin, bevor sie Fördermittel bewilligen.“ Gerade ein offenes Treppenhaus zwischen Erd- und Untergeschoss galt früher als neuralgischer Punkt. „Hier bietet die zielgerichtete Bauwerksplanung mit passgenauen Elementen der Fertigkellerhersteller heute eine ebenso energieeffiziente Lösung an, wie bei allen anderen Schnittstellen zwischen den unteren beiden Stockwerken“, so der Experte. Diese seien vor allem Wasser-, Abwasser- und Gasleitungen sowie Elektro- und Medienanschlüsse. „Der Fertigbau möchte mit innovativen Lösungen und ganzheitlicher Planung zur Energieeffizienz von Gebäuden beitragen. So reduzieren sich die Energiekosten und der CO2-Ausstoß, während sich der Komfort für Bauherren vergrößert“, schließt Geisser. 

Quelle: Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF)

25.11.2021

Hausbaunews

Zum 90. Geburtstag von Hans Weber: ...

Am 28. September feiert Hans Weber, Gründer von WeberHaus, seinen 90. Geburtstag. Dieses besondere persönliche Jubiläum nimmt das Familienunternehmen zum Anlass, eine exklusive Hausaktion zu ...

Spiel-Tipp: Das Trampolin in eigenen ...

Ein schöner Garten lädt zum Bewegen, Lachen und gemeinsamen Spielen ein. Bei großem Außenspielzeug möchtest du sichergehen, dass es zu deiner Familie, deinem Garten und dem Alter deiner Kinder ...

Alarmanlagen als zeitgemäßer ...

Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt das vierte Jahr in Folge zu. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) sind für 2025 insgesamt 82.920 Fälle dokumentiert – ein Plus von über 5,7 Prozent ...

Fertighausbranche fokussiert neue ...

Die Nachfrage nach seriellen und nachhaltigen Baukonzepten steigt. Die Lösungen der Fertighausbranche finden daher neben dem privaten Eigenheimbau zunehmend auch in neuen Geschäftsfeldern ...

Fertighaus kaufen: Wann lohnt sich ein ...

Wer ein Fertighaus kaufen möchte, steht oft vor der Frage, ob ein Immobilienmakler dabei wirklich einen Mehrwert bietet. Schließlich werben Fertighausanbieter mit schlüsselfertigen Paketen, ...

Schlafzimmer: Natürliche Materialien ...

Wer ein Fertighaus bezieht, hat oft bereits viel Energie in Grundriss, Dämmung und Fassade gesteckt, doch das Schlafzimmer bleibt häufig der letzte Raum, dem man sich widmet. Dabei lohnt es sich, ...

Musterhäuser

Germering

Preis ab
455.540 €
Fläche
128,00 m²
AMBIENCE 88 V3

Preis ab
322.488 €
Fläche
87,25 m²
Design 15

Preis
auf Anfrage
Fläche
154,00 m²
Dreamline-E-123 E5

Preis
auf Anfrage
Fläche
134,28 m²
Fellbach Relax

Preis ab
486.000 €
Fläche
187,00 m²
Finesse 166 edition

Preis ab
343.400 €
Fläche
165,64 m²

0