Hauskauf – Eine Männersache?
In der Realität sieht es anders aus
Doch Erfahrungen aus der Praxis beweisen, dass sich ein genauerer Blick lohnt, wie Bianka Lenz-Guckenhan, Spezialistin für Baufinanzierungen, bei Dr. Klein betont. Der Wunsch nach einem Eigenheim gehe nämlich meistens von den Frauen aus. Sie seien auch diejenigen, die den Prozess in Gang setzen würden: „Die Termine für die Budgetberatung oder das Erstgespräch vereinbaren meist die Frauen.“ Die Ausführung dagegen liege dann wieder auf Seiten der Männer, die in der Regel einen höheren Gesprächsanteil hätten. Allerdings träfen Frauen häufig die Entscheidungen im Hintergrund.Wer zahlt das Eigenheim?
63 Prozent der befragten Männer gaben an, mehr Kapital als der weibliche Gegenpart eingebracht zu haben. In den neuen Bundesländern geht es etwas gleichberechtigter zu als in den alten Ländern: Hier wird sich die Kapitaleinlage in der Regel geteilt. Nichtsdestotrotz sollten beide Bauherren an den Finanzierungsgesprächen teilnehmen, denn letztlich muss jeder wissen, was vereinbart wurde und Einfluss auf die Baufinanzierung nehmen. Der bankenunabhängige Town & Country Finanzierungsservice (LINK) ist der ideale Ansprechpartner für Ihre Baufinanzierung, vor allem dann, wenn es einen Hauptversorger in der Familie gibt. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung weist darauf hin, dass die traditionelle Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen in Deutschland nach wie vor existiert.Welche Kriterien sind wem wichtig?
Eine bis heute gültige Studie der Credit Suisse von 2018 bringt einen weiteren Aspekt rund um den Hauskauf zutage: Die typischen Klischees, in denen sich Männer eher für Technik, Smart Home oder Garagen interessieren, bestätigen sich in der Studie. Für Frauen sind dagegen die Lage des Hauses, das soziale Umfeld, die Erreichbarkeit von Kindergarten und Schule sowie die Optik des Gebäudes wichtig.14.11.2021
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