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16.05.2012

Stromverbrauch im Haushalt

Mittlerweile werden alle Verbraucher ihre Jahresendabrechnung für das vergangene Jahr bekommen. Die Mehrzahl der Haushalte hat dabei mit einer nicht unerheblichen Nachzahlung an die Stromanbieter zu kämpfen, die gleichzeitig die Jahresvorauszahlungen erhöht hat, sofern diese vertraglich aufgenommen ist. Somit ist es dringend an der Zeit, den Stromverbrauch im eigenen Haushalt zu überdenken.


Denn wer sparsam und verantwortungsbewusst mit der Nutzung des Stroms umzugehen versteht, kann nicht nur seine Stromkosten dauerhaft senken, sondern darüber hinaus auch einen nachhaltigen Beitrag für das Klima leisten. Hierbei sollte bereits die Energieeffizienz im Vordergrund stehen, die bereits bei allen Haushaltsgeräten angegeben ist. Ebenso sind noch andere Merkmale wichtig, die den Verbrauch sinken lassen.

Stromsparendes Denken senkt den Stromverbrauch

So ist bei den Haushaltsgeräten auf eine Energieeffizienzklasse A zu achten, die einen niedrigen Verbrauch ausweist. Mittlerweile sind ebenfalls Geräte mit A+ oder sogar A++ ausgewiesen. Zwar sind diese in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Geräte, aber die Differenz amortisiert sich durch die Einsparung in relativ kurzer Zeit. Große Plasmafernseher sollten im Stromverbrauch vor dem Kauf miteinander verglichen werden. Denn je größer der Fernseher, umso höher werden die Stromkosten ausfallen. Neue LED-Geräte hingegen verfügen über einen geringen Verbrauch. Aufschluss gibt das mittlerweile gesetzlich vorgeschriebene EU-Energielabel. Wenn alle elektrischen Geräte trotz Nichtnutzung im Standby stehen, kann dies ebenso den Strom enorm verteuern. Wer die Geräte komplett ausschaltet und auf Produkte mit einem niedrigen Standby-Verbrauch achtet, wird dies positiv in der nächsten Abrechnung spüren.

Ein Wechsel des Stromversorgers bringt ebenfalls Ersparnis

Eine schnelle und deutliche spürbare Einsparung wird ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter mit sich bringen. Dazu sind im Internet verschiedene Vergleichsseiten verfügbar, die einen kostenfreien Stromrechner anbieten. Die Nutzung ist kinderleicht, denn es müssen lediglich der Jahresverbrauch, einige persönliche Angaben sowie Informationen zu den örtlichen Gegebenheiten gemacht werden. Danach erhält der Verbraucher bereits eine Aufstellung aller Stromversorger mit ihren derzeit gültigen Tarifen, die er nun in Vergleich zum eigenen Stromlieferanten setzen kann. Wer sparen und noch etwas für das Klima tun möchte, kann sich alternativ nur die Ökostromversorger aufzeigen lassen. Hier stehen die Tarife in direkter Konkurrenz zu den Atomstromversorgern, da sie kaum noch einen Unterschied bilden. Die meisten Stromlieferanten bieten einen Wechselbonus an sowie eine Tariffestschreibung für einen festgelegten Zeitraum. So ist mit kurzfristigen Erhöhungen nicht zu rechnen. Ist die Wahl auf einen günstigeren Anbieter gefallen, kann sofort online gewechselt werden.

Quelle: s.o.