Trainingscamp im Keller

Zwölf Millionen Deutsche sind Mitglied in einem Fitnessstudio. Während der Coronakrise standen sie jedoch vor verschlossenen Türen. Viele Hausbesitzer überlegen jetzt, ihr eigenes Trainingscenter mit Wellnessoase im Keller einzurichten. Der Umbau erfordert gute Planung.
Das eigene Sportrefugium? Ein Kellerumbau macht’s möglich Bild Nr. 6395, Quelle: Adobe Stock / Peter Atkins / BHW Bausparkasse
Das eigene Sportrefugium? Ein Kellerumbau macht’s möglich Bild Nr. 6395, Quelle: Adobe Stock / Peter Atkins / BHW Bausparkasse
Trockene Wände, genügend Licht, ausreichende Belüftung – die Voraussetzungen für ein gutes Klima im Keller sind in Altbauten oft nicht gegeben. „Wer das Untergeschoss als Fitnessraum nutzen will, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen“, empfiehlt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. „Denn bei sportlicher Betätigung ist eine gute Belüftung zwingend.“ Um das Eindringen von Feuchtigkeit zu unterbinden, werden bei Neubauten entsprechende Bauwerksabdichtungen eingeplant. Für Altbauten ist eine nachträgliche Drainage ratsam, die allerdings teuer ist. Weniger kostspielig ist eine Innenwand-Dämmung. Tapeten oder Holzverkleidungen im Keller sind nicht empfehlenswert, da sich Schimmel zwischen Wandverkleidung und Mauerwerk festsetzen kann. Wichtig ist ein feuchtigkeitsresistenter Bodenbelag. Linoleum oder Korkböden sind besonders fußwarm und gut mit einer Fußbodenheizung zu kombinieren.

Nach dem Sport in die Sauna?

Trainieren und Saunieren gehört für viele zusammen. Heimwerker sind mit einem Sauna-Komplettset gut beraten. Es umfasst Wände, Ofen, Wärmeisolierung und Sitzbänke. Die Saunakabine sollte so aufgestellt sein, dass die verbrauchte Luft ins Freie abgeführt werden kann. Den erforderlichen Starkstromanschluss muss ein Elektriker verlegen. Holz und Pflanzen fördern eine behagliche Atmosphäre und schaffen ein gesundes Klima.

 

Quelle: BHW Bausparkasse

21.01.2021

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