Gute Gründe für Böden aus Holz

Wer ein Haus baut oder saniert, muss viele Entscheidungen treffen. Eine davon: Welcher Bodenbelag passt am besten. Seit Jahrhunderten fällt die Entscheidung dann immer wieder für Parkett – und das ist auch kein Wunder. Denn der klassische Bodenbelag hat viele positive Eigenschaften: Es ist strapazierfähig, pflegeleicht und fußwarm. Die Echtholzböden strahlen außerdem eine angenehme Wärme aus und verleihen Wohnräumen ein stilvolles, authentisches Ambiente. Am wichtigsten für viele Eigenheimbesitzer ist jedoch die sehr lange Haltbarkeit, denn Holzböden haben mehrere Leben. Wer es wünscht, kann ihnen sogar einen vollkommen neuen Look verleihen.
  • Naturholzböden lassen sich staubfrei renovieren; selbst altes Parkett wirkt danach wie neu.
  • Gebrauchsspuren wie Dellen, Kratzer, stumpfe oder verfärbte Stellen sind normal und behandelbar.
  • Bei kleinen Makeln reicht partielles Anschleifen und erneutes Ölen oder Versiegeln der Stelle.
  • Für beste Ergebnisse: etappenweise mit immer feineren Schleifmitteln arbeiten, möglichst staubfrei.
  • Stark beschädigte Böden besser von Profis auffrischen lassen; emissionsarme Lacke schützen lang.
Neuer Glanz fürs Parkett: Naturholzböden lassen sich recht einfach und staubfrei renovieren. Danach sieht selbst altes Parkett wieder aus wie neu. Foto: Bona
Neuer Glanz fürs Parkett: Naturholzböden lassen sich recht einfach und staubfrei renovieren. Danach sieht selbst altes Parkett wieder aus wie neu. Foto: Bona
Gut gepflegt überdauert der Rohstoff Holz hunderte von Jahren und gewinnt mit der Zeit noch an Charme. Doch wo gelebt wird, entstehen auch Spuren. Der tägliche Gebrauch hinterlässt kleine Dellen, Kratzer – das Parkett kann mit den Jahren stumpf oder verfärbt aussehen. Der große Vorteil von Holzböden: Sie lassen sich abschleifen und renovieren. Bei kleineren Makeln reicht eine partielle Ausbesserung, also Stelle anschleifen und neu ölen oder versiegeln. Damit sich beim Renovieren kein Schleifstaub ausbreitet, sollten staubfreie Schleif- und Bürstenverfahren genutzt werden. Hierfür gibt es Spezialmaschinen. „Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, empfehlen wir, den Boden etappenweise mit immer feineren Schleifmitteln abzuschleifen“, erklärt Kelly Sundov von Bona, dem schwedischen Spezialisten für Holzböden.

Anschließend kann mit einem natürlichen Parkettöl der Boden tiefenimprägniert werden – per Hand oder mit der Einscheibenmaschine. Sogenannte Hartwachsöle bilden eine schützende Schicht nd machen den Boden widerstandsfähiger.

Wenn der Boden optisch stark in Mitleidenschaft gezogen ist, empfiehlt es sich, eine Fachfirma mit der Parkett-Auffrischung zu beauftragen. Die Profis nutzen emissionsarme Speziallacke wie Bona Traffic Go, die den Boden auch an stark frequentierten Stellen lange und verlässlich schützen.

Resümee von Gerhard Bauer (Redaktion “fertighaus.com“)
Parkett überzeugt durch seine Langlebigkeit, natürliche Optik und angenehme Wohnqualität. Selbst nach vielen Jahren lässt sich ein Holzboden durch Schleifen, Ölen oder Versiegeln auffrischen und an neue Wohnstile anpassen. Bei starken Gebrauchsspuren empfiehlt sich die Sanierung durch Fachbetriebe, sodass der Boden über Jahrzehnte hinweg attraktiv und widerstandsfähig bleibt.
Quelle: TextNetz / TXN

12.08.2026

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