Kalksandsteine - Baulexikon Begriffsdefinition


Kalksandsteine

werden aus einer Mischung von Sand, Kalk und Wasser hergestellt, die geformt und unter Dampf gehärtet wird. Ihr größter Vorteil ist eine gute Schalldämmung, die sie ihrer hohen Rohdichte verdanken. Nachteilig sind ihre schlechten Wärmedämmeigenschaften. Wände aus Kalksandstein müssen für eine zeitgemäße Wärmedämmung mit einer zusätzlichen Dämmschicht versehen werden. Die Mauersteine gibt es in verschiedenen Arten als Vollsteine (KS), Lochsteine und Hohlblocksteine (KSL), Vollsteinverblender (KS Vb), Vormauersteine (KS Vm) sowie als Sparverblender, Bossensteine und anderen Formen. Vormauersteine müssen frostbeständig sein. Anwendungsbereiche: Für tragendes und nichttragendes Mauerwerk im Innen- und Außenbereich können Vollsteine, Loch- oder Hohlblocksteine verwendet werden. Für witterungsbeanspruchtes Sichtmauerwerk kommen frostbeständige Vormauersteine oder Verblender (KS Vm oder KS Vb) zum Einsatz, wobei die Frostbeständigkeit der Verblender gegenüber den Vormauersteinen höher ist.


KS-Steinbezeichnungen
  • KS KS-Vollsteine
  • KS L KS-Lochsteine
  • KS-R KS-Steine mit Nut und Feder
  • KS-L-R KS-Lochsteine mit Nut und Feder
  • KS-R (P) KS-Plansteine
  • KS L-R (P) KS-Plan-Hohlblocksteine mit Nut und Feder
  • KS-P KS-Bauplatten
  • KS-PE KS-Planelemente
  • KS Vb KS-Verblendsteine
  • KS Vb L KS-Verblendlochsteine