So findest du die perfekte Beleuchtung für deine neue Küche

Der Wunsch nach dem Eigenheim gehört nach wie vor zu den größten Träumereien in der deutschen Bevölkerung, doch gerade bei den Glücklichen, die sich diesen Traum erfüllen können, reicht manchmal ein kleines Upgrade, um diesem Traum noch eine Schippe draufzusetzen: Ja, wir reden von der neuen Küche und den besten Tipps und Tricks rund um das Thema Beleuchtung.

Die Küche ist in den meisten Wohnungen der zentrale Kern neben dem Schlafzimmer, denn immerhin wird hier das „Miteinander“ am ehesten definiert. Daher ist es wichtig, dass das Wohlgefühl maximiert wird und man sich hier nicht nur oberflächlich, sondern auch operativ bestmöglich fühlt. Dabei spielt die Beleuchtung eine große Rolle, denn Beleuchtung in der Küche muss sowohl funktional sein, als auch atmosphärisch stimmig.

Küche und Küche ist einfach nicht immer dasselbe. Bildquelle: justinedgecreative / Pixabay.com
Küche und Küche ist einfach nicht immer dasselbe. Bildquelle: justinedgecreative / Pixabay.com
Wichtig ist daher, dass man die Beleuchtung einer Küche nicht zum Schluss plant, sondern parallel mit der Küchenplanung forciert. Während Räume mit wenig Tageslicht mehrschichtige Beleuchtungskonzepte benötigen, gilt es bei Räumen mit mehr Tageslicht auf Alternativen zurückzugreifen. Wichtig ist es sich vorerst einfach mal die natürlichen Lichtquellen anzusehen:

  • Fenstergrößen
    Wie groß sind die Fenster geplant
  • Himmelsrichtung
    In welche Richtung sind die Fenster ausgerichtet?
  • Tageslichtverlauf
    Wo geht die Sonne auf und wo geht die Sonne unter?
Auch muss im Vorfeld definiert werden, was in der Küche hauptsächlich passieren soll. Während die einen Menschen tendenziell zum Kochen neigen, nutzen andere wiederum Küchen mehr zum geselligen Miteinander, oder bestellen hauptsächlich Essen. Je nachdem, welcher Schwerpunkt am ehesten liegt, gilt es natürlich andere Lichtquellen in die Planung miteinzubeziehen.

Die drei Lichtarten: Richtig kombiniert

In einer Küche sprechen wir grundsätzlich von 3 verschiedenen Lichtarten. Als Schwerpunkt wäre es sinnvoll alle drei Lichtkonzepte zu vereinen, denn so kann ein durchdachtes Lichtkonzept entstehen, welches das Eigenheim absolut aufwertet:
  • Typ 1: Grundbeleuchtung
    Die Grundbeleuchtung bezieht sich auf den ganzen Raum und inkludiert damit das notwendige Licht, das flächenmäßig und gleichmäßig den gesamten Raum erhellt.
  • Typ 2: Arbeitslicht
    Sie lieben das Arbeiten in der Küche? Dann sollten Sie dies definitiv mit einem passenden Lichtkonzept in den Vordergrund stellen. Helles, schattenfreies Licht ist optimal für Arbeitsflächen und Kochflächen.
  • Typ 3: Akzentbeleuchtung 
    Mithilfe von Akzentbeleuchtung lässt sich dann noch Atmosphäre schaffen. Hier sprechen wir von Designakzenten, oder Licht-Highlights, um das Gesamterlebnis zu maximieren.

Raumzonen & Lichtverteilung

Wie Sie bestimmt wissen, werden Räume im besten Fall in Raumzonen unterteilt. Das gilt auch für die Planung der Küche. Auch hier gibt es unterschiedliche Ansätze um Ihre Küche ins beste Licht zu stellen. Denken Sie dabei an:
  • Deckenleuchten Küche
    Sie unterstützen die allgemeine Raumhelligkeit
  • Unterbauleuchten
    um Arbeitsplatten und Kochbereiche aufzuhellen
  • Pendelleuchten
    werden über Kücheninseln, oder dem Esstisch positioniert und sind im besten Falle höhenverstellbar für maximale Flexibilität
  • Spots oder LED-Strips
    Mithilfe von LED-Lichtern lassen sich in Oberschränken und Nischen Highlights schaffen, oder stilvolle Akzente setzen.
Vergessen Sie nicht auch in Schränken, oder Schubladen zu beleuchten, denn das kann für den ein oder anderen der absolute Game-Changer sein.

Technik & smarte Beleuchtungslösungen

Neben der Auswahl der richtigen Lichtarten gewinnt auch die Innovationskraft unserer Ingenieure und Techniker an zunehmender Bedeutung. Heute sind LED-Leuchten der Standard im Eigenheim geworden, weil sie sowohl energiesparend, langlebig und – für viele ein Highlight – in verschiedenen Lichtfarbtemperaturen erhältlich sind. Hier ist es notwendig sich auf eine hohe Lumenzahl pro Watt einzustimmen, damit die maximale Effizienz gewährleistet werden kann. Wenn Sie genug Budget haben, dann können Sie mithilfe von dimmbaren Leuchten langfristig sparen. Diese lassen sich je nach Tageszeit, oder Stimmung anpassen.

Fans der Smartphones kennen es: immer öfter wird nach sinnvollen Lichtsystemen gefragt, die mit dem Smart-Home kombiniert werden können. Bewegungsmelder und berührungslose Sensoren – zum Beispiel unter Oberschränken – bieten hier sowohl Komfort, als auch Hygiene.

Leuchten sind nicht nur funktional, sondern eben auch für die Ästhetik verantwortlich. Daher ist es sinnvoll auf Materialien zurückzugreifen, die den Stil Ihrer Küche nicht verändern. Pendelleuchten und Lichtbänder können dabei ein Eyecatcher sein, und die Architektur der Küche unterstreichen.

Wichtig: Die perfekte Küchenbeleuchtung ist eine Kombi aus Planung, Technik und dem Gefühl für Stil. Es lohnt sich, bei mangelnder Expertise, sich hier einen Experten (bspw. Lampefabrik) zuzuziehen. Wer nämlich natürliche Lichtverhältnisse berücksichtigt, der kann mit dem gewissen Gefühl fürs Etwas ein Lichtkonzept schaffen, welches nicht nur einzigartig ist, sondern auch Ihr Zuhause perfekt in Szene setzt. Wir wünschen viel Erfolg.

Quelle: is.sd.

09.09.2025

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